Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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wird ſeine Züchtigung erhalten. Das von Euch über ihn⸗ ausgeſprochene Urtheil wird durch die Polizei von Rom vollzogen werden, die gegenwärtig bereits in Kenntniß ge⸗ ſetzt iſt und ſich fertig macht, den Verräther zu faſſen. Künftighin ſeid Ihr meine einzige Familie und ich nehme es über mich, Euch dahin zu führen, wo Eure ſen Euch hinrufen.

Es lebe unſer neuer Anführer! und Tod dem Lanpal! rief xe Bande mit einem Gemiſch von Enthuſiasmus und Rachewuth.

Peppino, fuhr Benedetto fort,gieb mir ein Glas Wein, denn ich will auf das Wohl dieſer wackeren Ge⸗ fährten trinken, in deren Bruſt ein edleres Herz ſchlägt und edlere Gefühle leben, als in der einer Menge Men⸗ ſchen, welche durch die Welt wandeln und ohne Furcht ihr Antlitz dem hellen Lichte des Himmels zeigen.

Er ſchwieg.

Peppino reichte ihm einen Becher Wein und alle Ban⸗ diten hielten ſich bereit, dieſe Geſundheit, das Unterpfand eines furchtbaren Bündniſſes, mit Begeiſterung zu erwi⸗ dern. Der Sohn Villefort's ſtimmte ein Hurrah an, ſetzte den Becher an die Lippen und ſtürzte den Inhalt auf einen einzigen Zug hinab.

Alle ahmten ihm nach.

Nachdem dieſer Toaſt beendet war, ſchleuderte Bene⸗ detto den Becher an die Wand des Gewölbes, ſo daß er in Stücken brach und rief:

Freunde, dies ſei Euer Abſchied von den Katakom⸗ ben des heiligen Sebaſtian, von Rom, von Italien. Eine wonnige Zukunft erwartet uns weit von hier. Wollt Ihr Gold? Ihr ſollt es in Fülle haben. Wollt Ihr Blut? Ihr ſollt es in Strömen und ohne Erbarmen vergießen. Vorwärts! vorwärts! Ein rächender Gott ruf nich in die Länder des Orients, wo er die Altäre für die Opf gerechten und unerbittlichen Rache bereitet.