Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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ner unglückliche Vorfall in Paris ich erwarte morgen Jemanden und

Ich kann morgen auf keine Weiſe über meine Zeit verfügen, Herr Baron, antwortete Benedetto,aber ich kann Ihnen dagegen einen Rath geben, der weit mehr werth ſein wird als meine Gegenwart.

Und dieſer Rath beſteht?*

Darin, daß Sie ein Zimmer und ein Bett in Stand ſetzen laſſen, um auf eine oder zwei Nächte eine Dame be⸗ herbergen zu können.

Eine Dame, mein Herr! rief der Baron und that, als ob er ganz erſtaunt wäre.Eine Dame mein lie⸗ ber Freund, was ſoll das heißen? Bei meiner Seele, Sie ſehen mich ganz beſtürzt! Aber wer iſt denn dieſe Dame?

Nun, parbleu, Ihre Tochter.

Was ſagen Sie da?

Die Wahrheit, Baron.

Aber ſind Sie denn ein Zauberer?

Wer weiß?

Ohne Zweifel iſt dies in Folge jener Reliquie der Todtenhand!

Mein Herr! rief Benedetto in einem gebietertſchen Tone, welcher auf den Lippen des Baron's das ſpöttiſche Lächeln, welches ſich zu zeigen begann, erſterben ließ,wenn Sie nur ein einziges Mal begreifen könnten, was die noch über die Erde, welche ſie bedeckt, emporgerichtete Todten⸗ hand thut, ſo würden Sie zittern bei dem Gedanken an die furchtbare und geheimnißvolle Miſſion, welche ſie zu er⸗ füllen hat, welche ſie erfüllen wird! Mein Herr, die Ge⸗ rechtigkeit darf nicht eine eitle, dem Gelächter der Menſchen. preisgegebene Figur ſein! Das Geſetz darf nicht ein Wort von unbeſtimmtem Sinne ſein, wie die Menſchen es ſchwa⸗ tzen, mögen ſie das Geſetz des Himmels, oder das der Erde meinen! Und um dieſe Wahrheiten klar zu ma⸗