Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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ron ergriff und begierig las, worauf er ſodann mit der liebenswürdigſten Miene eine Geberde der innigſten Befrie⸗ digung machte..

Bankier in Paris, Theaterſchließer in Rom, war er jetzt Grundſtücksbeſitzer und Rentier in Aquapendente bis auf Weiteres. Ganz gewiß begann das Glück ſein Rad für ihn wieder auf's Neue zu drehen.*

Und dennoch lag in der Art und Weiſe, ſo wie in der Phiſiognomie Benedetto's Etwas, was ihm mißfiel.

So wahr iſt es, daß es keine Roſe ohne Dornen, kein Glück ohne Wolken giebt.

Einundzwanzigſtes Kapitel. Die Appiſche Straße.

WBenedetto erklärte mit ſeiner teufliſchen und ſinnrei⸗ chen Erfindungsgabe dem Baron Danglars das Verhalten der Baroneſſe auf eine ſolche Weiſe, daß der Baron blind⸗ lings Alles glaubte, was er ihm ſagte.

Dieſe Erklärung oder vielmehr Erfindung war fol⸗ gende. Die Baroneſſe hatte, von einem geheimen Widerwil⸗ len getrieben, beſchloſſen, von dem Schauplatze der Welt abzutreten. Da ſie jedoch ſah, daß ihr Gemahl außeror⸗ dentlich arm war, ſo hatte ſie ihm eine gewiſſe Unabhän⸗ gigkeit ſichern wollen und demzufolge Benedetto beauftragt ihm die Beſitzurkunde dieſer kleinen Villa zuzuſtellen, wel⸗ cher die gute Frau noch ein gewiſſes Kapital beifügte, das

in den ſpekulativen Händen des Barons Danglars nicht

verfehlen konnte ſich in eine für die täglichen Ausgaben Die Todtenhand. 1. Band.