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Bewegung der letzten Perſon, welche ſie in den Händen gehabt.
Es war im Ganzen durchaus kein Anblick, der viel Beruhigendes hatte. Nachdem der Baron Alles genau be⸗ trachtet, näherte er ſich mit einer Miene, welche eine ge⸗ wiſſe Unruhe verrieth, Benedetto, und wagte das tiefe Nachdenken zu unterbrechen, in welches dieſer vor einem der Bilder, die man auf der Tapete ſah, verſunken zu ſein ſchien.
„Hier,“ ſagte Benedetto, ohne dem Baron zu ant⸗ worten,„hier iſt das unbeſtechliche Tribunal vorgeſtellt, welches die Handlungen nicht nach den Menſchen, ſondern die Menſchen nach ihren Handlungen beurtheilt. Hier gab es weder Freunde noch Geld, hier gab es blos das Ge⸗ ſetz, welches die Welt regiert und vor welchem die Krone auf das Haupt des Richters und das Schwert auf das des Verbrechers fiel, wäre dieſer Verbrecher auch ſo mäch⸗ tig geweſen, wie ein Gott.“
Er ſtieß ein gellendes Gelächter aus.
„Ah,“ fuhr er fort,„ein Tribunal wie dieſes konnte
nur in der Fabel exiſtiren und die Menſchen haben ihm den Platz angewieſen, der ihm zukam, nachdem ſie erkannt, wie unvollkommen ſie in den Ausſprüchen ihrer Gerechtigkeit ſind.“ „Hoho, Signor Andrea,“ rief der Baron Danglars über Benedetto's Sprache ganz verwundert,„wie mir ſcheint, widmen Sie ſich ganz ungemein dem Studium der menſchlichen Moral!“
„Ich ſtudire ein wenig von Allem, Herr Baron, weil mein Weg in dieſer Welt ſehr ſchwierig iſt und weil ich das Ziel meiner Pilgrimſchaft zu erreichen wünſche. Doch laſſen wir jetzt dieſe Betrachtungen und gehen wir zu dem über, was Sie intereſſirt. Dieſes Haus iſt von heute an Ihr Eigenthum. Hier iſt die Beſitzurkunde.“
Und er überreichte ihm ein Papier, welches der Ba⸗


