Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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zu begreifen, wie es geſchehen iſt und ohne das Unheil ab⸗ wenden zu können.

Es ſei, geben wir das zu, mein Theurer, ſagte Benedetto, indem er während des Geſpräch's ſeinen Weg immer weiter fortſetzte.Doch kommen wir zur Sache. Vor acht Tagen habe ich Sie von neuem aufgeſucht und Ihnen die Abſichten der Baroneſſe auf eine Weiſe ausein⸗ ander geſetzt, welche ſie von Ihrer neuen Unabhängigkeit überzeugt hat. Und nun ſagen Sie immer noch, Sie be⸗ griffen nicht, welche Rolle ich Ihnen gegenüber ſpiele. In der That, das nenne ich einen harten Kopf haben, Herr Baron!

Indem er ſo plauderte, waren ſie an einem kleinen Wa⸗ gen gelangt, der an der Ecke einer in der Nähe eines der Stadtthore liegenden Straßen hielt.

Benedetto gab dem Kutſcher ein Zeichen, öffnete den Schlag, lud ſeinen Begleiter ein einzuſteigen und ſtieg dann ſelbſt ein, indem er ſich mit mürriſcher Miene ne⸗ ben dem Baron ſetzte. Der Wagen fuhr raſch fort und einige Augenblicke darauf rollten unſere Reiſenden auf einer Straße dahin, welche ſie von Rom entfernte.

So lange als die Reiſe dauerte, ſprach der Baron in tiefes Nachdenken verſunken und ſich ganz ſeinen Projecten hingebend, kein Wort zu Benedetto, der ebenfalls ſtumm war, wie die Bildſäule des heiligen Januarius; denn da er die ſämmtlichen Fäden ſeiner Intrigne wie einen ver⸗ worrenen Knäuel in der Hand hielt, ſo berechnete er, was wohl das Reſultat davon ſein könne.

Um zum Ziele zu gelangen, ſagte er bei ſich ſelbſt, bedarf es viel Schlauheit, viel Geſchicklichkeit, viel Klug⸗ heit und viel Muth. Ich werde dies Alles haben und Ed⸗ mund Dantes wird mir nicht entgehen. Er muß ſterben. Er wird ſterben!

Nach einigen Stunden bog der Wagen, anſtatt die

furchtbaren Exploſion durch die Flucht ausgewichen, ohne