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Straße weiter zu verfolgen, die ſie in gerader Linie nach der kleinen Citadelle Aquapendente bringen konnte, links ab und fuhr in eine Art Hohlweg hinein, auf deſſen rech⸗ ter Seite ſich die Trümmer einer jener berühmten Waſſer⸗ leitungen erhoben, die in der Umgegend von Rom in Menge vorhanden ſind und ungeſtalteten, während ihres Ganges verſteinerten Phantomen gleichen. Die durch die Zeit dieſen ungeheuern Granitmaſſen entriſſenen Steine waren quer über den Weg gerollt und erſchwerten hier und da die Paſſage.
Der Wagen fuhr demgemäß weniger ſchnell und der Baron konnte, durch das Wagenfenſter ſchauend, vollkommen die Gegenſtände unterſcheiden, die ihn umgaben.
In kurzer Entfernung ſah man die weißen, kahlen Mauern eines halbverfallenen kleinen Gebäudes, welches auf allen Seiten von einem verwilderten Garten umſchloſſen zu ſein ſchien, in dem man nichts ſah, als Gras und Moos.
Einige Augenblicke darauf hielt der Wagen vor dem Gitterthore dieſes Gartens und Benedetto ſtieg aus. Der Baron folgte ſeinem Beiſpiele.
Zu jeder andern Zeit würde der Baron Danglars nicht verfehlt haben, mit ſeiner Gelehrſamkeit Parade zu machen und die Schule zu bezeichnen, welcher die beiden coloſſalen Steinfiguren angehörten, die an der Thür auf ihren Piede⸗ ſtalen ſtanden. So aber begnügte er ſich, die Rachläſſig⸗ keit zu beklagen, womit man ihre ohnt Zweifel von dem Meiſel eines berühmten Bildhauers herrührenden Umriſſe von Gras und Moos hatte überkleiden laſſen.
„Treten Sie ein, Baron,“ ſagte Benedetto,„und laſſen Sie Ihre Betrachtungen über den Mangel an Sorg⸗ falt, den Sie vielleicht hier bemerken, denn dieſes Beſitz⸗ thum iſt ſeit langer Zeit unbewohnt.“
Nachdem er dies geſagt, durchſchritten ſie die kleine, ebenfalls verwilderte Allee des Gartens und gingen eine
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ſteinerne Treppe hinauf, deren Stufen mit Moos bedeckt
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