Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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Beauchamp ſtand auf und ging einige Male in ſeinem Cabinet auf und ab, indem er ſich das Geſicht mit den Händen verhüllte.

Einige Augenblicke darauf blieb er ſtehen und machte die Geberde eines Menſchen, der ſo eben einen feſten Ent⸗ ſchluß gefaßt hat.

Benedetto, ſagte er,Sie ſcheinen mir mehr un⸗ glücklich wie ſtrafbar zu ſein.

Ja, ganz gewiß! rief Benedetto.Ich ſchmachte unter der Wucht eines furchtbaren Verhängniſſes, des Ver⸗ hängniſſes meiner Geburt! Die Thränen meiner Mutter waren das Waſſer meiner Taufe, der Fluch meines Vaters das Wort meiner Oelung! Der Hölle geweiht, wenn ich ſtürbe, dem Elend, wenn ich entkäme, und fortan immer flüchtig, immer umherirrend, immer elend! Heute iſt die Nacht des 27. September, mein Herr! Hören Sie!

Und Benedetto zählte langſam die Schläge einer be⸗ nachbarten Thurmuhr, welche die Mitternacht verkündeten.

Das iſt die Stunde, in der ich geboren bin! An die⸗ ſem Tage widerfährt mir ſtets Unglück. Heute ſehe ich mich in Ihrer Gewalt.

Indem er dies ſagte, ließ er den Kopf auf die Bruſt ſinken und kreuzte die Arme.

Der Proeurator trocknete den Schweiß, der ſeine Stirne benetzte, und ſank auf einen Stuhl nieder, als ob ſich in dieſem ganzen Vorgange der unergründliche Wille Gottes offenbarte.

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Drittes Kapitel.

Die Baronin Danglars.

3,

G⸗ war acht Uhr Morgens als eine Caroſſe ohne Livree in die Rue Coq⸗Heron einbog und vor dem Hauſe