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Namen und ſeine Natur gewechſelt! O Abbé de Buſoni, Lord Wilmore, Graf von Monte Chriſto—““
„„Ah!“ rief ich bei dieſem Namen erbebend;„der Graf von Monte Chriſto!““
„„Oder Abbé Buſoni oder Lord Wilmore,“ fuhr mein Vater fort, wer weiß, welchen Namen er jetzt führt? Aber dennoch ſuche ihn überall, ſteige hinauf und befrage den un⸗ endlichen Raum; ſteige hinab in den Abgrund, durchwühle die Eingeweide der Erde und des Meeres. Sein eigent⸗ licher Name iſt Edmund Dantes. Mein Sohn, räche mich und ſtirb oder ſei verflucht in der Welt!““
„Noch dieſe ſelbe Nacht,“ fuhr Benedetto nach einer kleinen Pauſe fort,„ſtarb Herr von Villefort, indem er mir das beſiegelte Papier übergab, welches Ihre Agenten mir abgenommen haben, und welches ſich ohne Zweifel in Ihren Händen befindet, mein Herr.“
„Und aus welchem Grunde haben Sie dieſes Papier nicht leſen wollen?“ fragte der Procurator.
„Weil mein Vater mir das Verſprechen abgefordert hatte, es nicht eher zu öffnen, als bis ich weit von Frank⸗ reich entfernt wäre. Unglücklicherweiſe bin ich gefangen ge⸗ nommen worden, ehe dieſe Bedingung erfüllt war, indeſſen werde ich doch nicht ſterben ohne ſeinen Inhalt zu erfahren, denn ich werde die Vorlegung und Mittheilung dieſes Schriftſtückes verlangen, ſobald ich vor das Tribunal, vor den Gerichtshof, geſtellt werde.“
Beauchamp ſchauderte. Seine Bläſſe würde ihn ver⸗ rathen haben, wenn ſein Geſicht nicht im Schatten verbor⸗ gen geweſen wäre.
„Und wohin wollten Sie, als man Sie verhaftete?“
„Aus Frankreich hinaus.“
„In welcher Abſicht?“
m meine Miſſion zu erfüllen.“ „Welche?“ „Das Vermächtniß meines Vaters, die Rache!“


