Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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ſage Ihnen im Voraus, daß dies das letzte Mal iſt, daß ich ſpreche.

Es lag in den Worten des Angeklagten eine gewiſſe Bitterkeit, eine gewiſſe Todesverachtung, welche guf die abgeſtumpften Nerven eines alten Richters gewiß wenig oder keinen Eindruck gemacht hätte, aber tief das Herz eines noch jungen Mannes rührten, welcher, wie Beauchamp, noch nicht gegen alle Geſtalten jener düſteren Geheimniſſe gepan⸗ zert war, welche zuweilen in dem Bureau eines königlichen Procurators vorkommen.

Ich ward in dem Gefängniſſe La Force gefangen ge⸗ halten und daſelbſt, wie ich glaube, durch einen unbekann ten Freund protegirt, denn von Zeit zu Zeit beſuchte mich ein Mann Namens Bertuccio, mit welchem ich früher in Verbindung geſtanden hatte, und der mir im Namen dieſes unbekannten Gönners einiges Geld gab, um mir beſſere Nahrungsmittel kaufen zu können, als die, welche von Rechtswegen den Bewohnern der Löwengrube zukom⸗ men. Ich war ſchon vor dem Gericht erſchienen, wo ich erklärt hatte, ich ſei der Sohn des Herrn von Villefort, Ihres Vorgängers, und erwartete ruhig und gefaßt mein Urtheil. Aus dem Bagno entflohen, der Ermordung Cade⸗ rouſſe's überführt, was konnte ich noch weiter vor mir ha⸗ ben, als das Schaffot?

Warten Sie, unterbrach ihn der Procurator,wie haben Sie erfahren, daß Sie der Sohn des Herrn von Villefort ſeien?

Ah, das iſt eine Frage, die Sie noch nicht an mich gerichtet haben, mein Herr, entgegnete Benedetto mit dem Lächeln eines Mannes, welcher mehr weiß als man glaubt. Ich werde Sie zufriedenſtellen. Ich habe Ihnen ſchon von jenem unbekannten Gönner und von Bertnceio erzählt, welcher der Ueberbringer ſeines Almoſens war. Run ſagte dieſer Bertuccio, als er eines Tages in die mir in der S angewirene Zelle trat, Folgendes zu mir: