Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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Auf einen Wink des Preourators ging der Polizei⸗ agent wieder hinaus, und man hörte die Thüre ſchließen.

Beauchamp blieb einen Augenblick unbeweglich. Dann, nachdem er meinte, daß der Agent nun Zeit gehabt, den Hof zu paſſiren, deutete er mit einer Geberde dem Ange⸗ klagten die entgegengeſetzte Seite des Tiſches an, und drehte den Lichtſchirm ſo, daß er das Geſicht des Verbrechers be⸗ quem ſehen konnte.

Ihr Name? ſagte er, indem er mit abſichtlich tiefer Stimme Iprach, als ob er dieſelbe verſtellen wollte.

Sie richten ſtets dieſelbe Frage an mich, mein Herr,

und ich habe Ihnen ſtets dieſelbe Antwort zu geben. Ich

heiße Benedettv.

Benedetto! ſagte der Procurator. Dann fragte er, um ſein Verhör fortzuſetzen:

Sind Sie geneigt, Alles zu wiederholen, was Sie ſchon bekannt haben?

Wozu, mein Herr? ſagte der junge Mann mit einer gewiſſen Kälte.Was kann es nützen, ſolche Dinge immer wieder zurückzurufen? Man hat mich gefangen genommen, da bin ich. Verurtheilen Sie mich und damit iſt die Sache aus.

Seien Sie etwas klüger, Benedetto; das Geſetz be⸗ droht Sie mit dem Tode.

Wenn Sie deſſen gewiß ſind deſto beſſer. Dann quälen Sie mich nicht erſt noch lange.

Ich will Sie aber nichts deſtoweniger noch ein Mal anhören. Vielleicht haben Sie irgend einen Umſtand ver⸗ geſſen, deſſen Kenntniß, durch hinreichende Beweiſe unter⸗ ſtützt, die Strenge des Geſetzes mildern könnte.

Und der Procurator ſetzte ſich weiter in ſeinen um⸗ fangreichen Seſſel zurück.

Nun gut, ich bin damit einverſtanden, aber hören

Sie mich wohl an, mein Herr Staatsprocurator, denn ich

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