Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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bleibt mir Richts weiter übrig, als den Namen dieſer Dame zu hören, um alle meine Zweifel zu heben würden Sie wohl die Güte haben?

Bei dieſer directen Frage, welche der Procurator übri⸗ gens erwartete, konnte er nicht umhin, zu antworten, wenn er nicht unhöflich gegen den Miniſter ſein und ihm zu ver ſtehen geben wollte, daß er ſeiner Discretion nicht traue. Er näherte ſich daher Debrah und flüſterte ihm das Wort ganz leiſe in's Ohr.

Debrah ward bleich, verhehlte aber ſeine Unruhe ſehr raſch, nahm Abſchied von dem Procurator und kehrte in den Salon zurück, wo die Baroneſſe ihn mit einer Un⸗ ruhe zu erwarten ſchien, die man in ihren Blicken las.

Der Procurator verließ das Haus der Frau von Dang⸗ lars mit ironiſchem Lächeln.

Als die Geſellſchaft ſich entfernte und die Bankiers ihr Gold und ihre Bankbillets von den Tiſchen hatten verſchwin⸗ den laſſen, gab die Baroneſſe dem Miniſter einen Wink und verließ ebenfalls ihre Salons, um ſich in ihre Gemä⸗ cher zu begeben, wo der Luxus und Reichthum der inneren Ausſtattung einen vielleicht noch raffinirteren und ausgeſuch⸗ teren Geſchmack verriethen, als in dem übrigen Gebäude.

Die Baroneſſe öffnete eine Glasthür, die in ein klei⸗ nes Muſikzimmer führte. Sie warf einen Blick auf das hier ſtehende Piano und konnte ſich nicht der Worte enthalten: O Eugenie, warum haſt auch Du mich verlaſſen?

Eine Thräne rollte die bleichen ſtolzen Wangen der Frau von Danglars herab, welche, indem ſie durch eine Geberde dieſe peinlichen Gedanken gleichſam zu verſcheuchen ſuchte, durch das Cabinet ſchritt und ſich an dem halbge⸗ öffneten auf den. Eingangshof gehenden Fenſter auf die Lauer legte.

Hier blieb ſie, bis ſie das letzte Rollen des letzten ſich entfernenden Wagens vernommen. Als ſie gleich dar⸗ auf den Schatten einer Perſon gewahrte, welche auf den 2