Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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ſprechen wünſchte. Er ging daher langſamer und ließ, ohne

Dieſe Nachrichten können nicht aus dem Munde ei⸗ nes einfachen Journaliſten kommen, hob Beauchamp wie⸗ der an,weil ſie eine Dame betreffen, welche der Beamte unendlich achtet und ſchätzt das iſt die ganze Sache.

An der Art und Weiſe, wie der Beamte dies ſagte und an dem Ausdruck ſeines Blickes erkannte die Ba⸗ roneſſe Danglars recht wohl, daß ſie nicht weiter in ihn dringen dürfte; da ſie indeſſen doch durchaus zu wiſſen wünſchte, ob die Neuigkeit Bezug auf ſie hätte, ſo ver⸗ ſuchte ſie einen Angriff von einer andern Seite. Sie ließ ſeinen Arm los und ſagte:

Sehr wohl, mein Herr. Aus demſelben Grunde achte auch ich dieſe Dame. Behalten Sie Ihre Neuig⸗ keit.

Frau von Danglars verlor das Spiel, denn der Pro⸗ curator blieb unerſchütterlich.

O, Dein Geſicht iſt von Erz! murmelte ſie, als ſie ihn ſich gentfernen ſah, indem ſie den Zeigefinger ihrer rechten Hand an die Wange legte.Aber dennoch will ich nicht allein von allen Denen, die Dich umgeben, der Spiel⸗ ball Deiner Laune ſein. In Deiner Vergangenheit ruht ein furchtbares Geheimniß, welches Du den Augen der Welt ſehr gut zu verbergen verſteheſt, den meinen aber nicht. Auch in Deinem gegenwärtigen Leben exiſtirt etwas Richts⸗ würdiges und Schmachvolles, was Du mit teufliſcher Ge⸗ ſchicklichkeit in das Innerſte Deines Marmorherzens zu ver⸗ ſchließen weißt. Doch an's Werk! ich bin ſchon Herr 3 eines wichtigen Geheimniſſes der Vergangenheit; avbeiten wir nun an der Entdeckung des übrigen, deſſen, was in die Gegenwart hereinreicht.

Einige Angenblicke ſpäter bemerkte Beauchamp, daß Jemand hinter ihm herging, wie wenn man mit ihm zu

ſich herumzudrehen oder ſehen zu laſſen, daß er Etwas be⸗ merkte, die Perſon an ſich vorbei.