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im Spiele verliere, lange zu denken. Ich ſpiele nicht aus Spekulation, und es iſt nicht recht von Ihnen, das Gegen⸗ theil vorauszuſetzen.“
„Ach was,“ entgegnete die Baroneſſe mit ironiſchem Lächeln, indem ſie ihn zugleich am Arme faßte.„Ich kann Ihnen verſichern, daß mir Ihre Phiſiognomie wirklichen Schrecken eingejagt hat. Kommen Sie, erzählen Sie, um mich von meiner Unruhe zu befreien, alle Neuigkeiten, die Sie wiſſen— die friſcheſten.“
„Aber an wen ſtellen Sie ein ſolches Verlangen, ſchöne Baroneſſe? Iſt nicht Herr Lucian Debrah da, der Ihnen weit mehr zu erzählen wiſſen wird?“
„Was wollen Sie, mein Herr? Laſſen Sie doch den Miniſter, der in ſeine großen— miniſteriellen Gedanken verſunken zu ſein ſcheint. Gott behüte mich, daß ich ihn aus ſeinen Träumereien aufſchrecken ſollte— er wäre im Stande, mir einen Geſetzentwurf vorzutragen— ach, wie langweilig.“
„Was? Wer? Der Miniſter 2“
„Ach nein, der Geſetzentwurf.“
„Der arme Debrah!“ murmelte Beauchamp,„r ver⸗ dient Ihre ironiſchen Worte nicht, denn ich für meinen Theil glaube, daß er in ſeinem Miniſterium weit mehr lei⸗ ſtet, als viele Andere, die es vor ihm bekleidet haben.“
„So müſſen Sie auch ſagen, mein Herr, damit man Sie in Bezug auf Ihr neues Amt als Procurator des Kö⸗ nigs mit derſelben Münze bezahle. Na, enden Sie nur wenigſtens nicht wie Ihr Vorgänger.“
Und eine leichte Röthe überzog die bleichen Wangen der Baroneſſe, deren Arm in dem Beauchamp's zitterte.
WMadame Danglars war einen Augenblick lang verlegen, als
ob ſie die letzten Worte, die ſie eben geſprochen, bereuete. „Nein, gnädige Frau,“ entgegnete Beauchamp ſofort in einem Tone, welcher verrieth, wie viel ihm dar
thum. Es iſt nicht meine Gewohnheit, an das, wäs ich


