304
macht den Menſchen... Nur,“ fügte Vater Cadet bei,„nur werdet Ihr mir geſtatten, daß ich alle Tage dieſes geliebte Feld beſuche, und wenn ich nicht mehr ſelbſt dahin gehen kann, dann⸗ meine Kinder, müßt Ihr mich tragen.“
„Oh! ja, Großvater!“ riefen zugleich Conſcience und Mariette.
Dann fielen ſie auf die Kniee und ſprachen:
„Und nun ſegnet Eure Kinder, Großvater, denn von heute an find ſie für die ganze Ewigkeit verbunden, und in der Trübſat verlobt, werden ſie in der Freude heirathen.“
Vater Cadet erhob ſeine beiden Hände, die linke wie die rechte; dann legte er die rechte auf den Kopf von Conſcience, die linke auf den von Mariette.
„Guten Morgen, Herr Baſtien und die Geſellſchaft,“ ſagte Vater Cadet, indem er, mit dem Kopfe nickend, den Huſaren grüßte, welcher eben eintrat.„Ah! Ihr ſeht da arme Leute, welche ſehr glücklich ſind.“
„Ei! Großvater, Baſtien iſt es ja, dem wir unſer Glück verdanken.“
„Wie ſo?“ fragte der Greis.
Während nun Conſcience dem Vater Cadet und den zwei Frauen erzählte, was vorgefallen war, nahm Ma⸗ riette den Arm von Baſtien.
Und als Conſcience ſeine Erzählung beendigt hatte, heſtete Mariette einen bittenden Blick auf Baſtien und ſagte leiſe zu ihm:
„Lieber Baſtien, erinnerſt Du Dich, daß ich eine Bitte an Dich habe?“
„Sprich, oh! ſprich,“ erwiederte der Huſar, wäh⸗ rend er ſeine von Thränen befeuchteten Augen abwiſchte.
„Lieber Baſtien,“ fuhr Mariette mit noch ſanfterer Stimme und mit noch mehr Verführung im Blicke fort, „lieber Baſtien, wirſt Du nicht einmal die arme Cathe⸗ rine heirathen?“
die über
gnü


