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Baſtien erwartete dieſe Frage offenbar nicht; er riß die Angen weit auf, biß ſich auf ſeinen Schnurrbart, überlegte und ſchien dann einen Entſchluß zu faſſen.
„Nun wohl! ja, ich will es thun, da es Dir Ver⸗ gnügen zu machen ſcheint, gute Mariette.“
„Oh!“ rief freudig das Mädchen.
„Doch unter einer Bedingung...
„Unter welcher?“
„Daß Du ihr den Brautkranz auf die Stirne ſetzſt.“
„Ei! von Herzen gerne,“ rief das Mädchen;„nur begreife ich nicht....
„Ah! Du begreifſt nicht?.... Ich will es Dir be⸗ greiflich machen... oder vielmehr, nein, es iſt un⸗ nöthig, daß Du begreiſſt... Conſcience wird es Dir ſpäter erklären. Haſt Du ihr aber den Brautkranz auf⸗ geſetzt, und im ganzen Dorfe erlanbt ſich dann nur ein einziger Burſche das kleinſte Wörtchen über die Vergangen⸗ heit, tauſend Donnerwetter!“ rief der Huſar, indem er an ſeinen Säbel ſchlug,„das wird ein Vergnügen ſein, wie man beim Regiment ſagte!“
An demſelben Abend machte Vater Cadet ganz allein, ohne die Unterſtützung von irgend Jemand, ſeinem Felde einen Beſuch und brachte eine Aehre mit, welche ſiebenzig Körner enthielt.
Er hatte eine noch ſchönere gefunden, da er aber auf dem Rückwege dem Vetter Maniquet begegnet war, ſo hatte er ihm mitgetheilt, zur Stunde müſſe das Geld, das er ihm ſchuldig geweſen, an Meiſter Rignet bezahlt ſein, und ihm dieſe zweite Aehre als eine Probe von der nächſten Ernte gegeben.
Einen Monat nachher, auf den Tag, erſchienen zwei Paare vor dem Altar der Kirche von Haramont, um hier den hochzeitlichen Segen zu empfangen.
Madeleine hatte gebeten und es erlangt, daß die Meſſe in der Kapelle geleſen wurde, wo ſich das ſchöne
Gott und Leufel. I. 20


