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Schritte übernahm, und verſicherte ſich, daß noch zwei⸗ hundert und fünfzig ſchöne Rapoleons, das heißt fünf⸗ tauſend Franken, übrig blieben.
Das war ein Vermögen.
„Auf! auf!“ ſagte nun Baſtien,„laßt uns im Ga⸗ lopp nach Haramont marſchiren. Es gibt dort Leute, welche vor Kummer weinen, indeß wir hier vor Freude lachen.“
„Dieſer liebe Baſtien!“ rief Conſcience,„er denkt an Alles!“
„Oh! ja,“ ſprach Mariette,„und er iſt ſo gut, daß ich ihn um etwas bitten werde.“
„Mich?“ rief Baſtien,„mich? das iſt zum Voraus abgemacht, deſſen biſt Du ſicher, Mariette! Tauſend Donnerwetter! es wird ein Vergnügen ſein, wie man beim Regimente ſagte.“
„Es iſt gut, ich habe Dein Wort, Baſtien. Und nun, Conſcience, nach Haramont! nach Haramont!“
Und die zwei Kinder liefen freudig nach dem Parke, während ihnen Baſtien folgte und nachrief:
„Und ich! und ich! tauſend Donnerwetter! Ihr ver⸗ geßt mich!“
Baſtien war in einer Viertelſtunde nach Haramont gekommen; durch Mariette aufgehalten, brauchten die zwei jungen Leute und Baſtien zwanzig Minuten zurück.
Als Mariette das Häuschen erblickte, blieb ſie ſtehen; die Aufregung überwältigte ſie.
Sie griff in ihre Taſchen und wollte Conſcience das Gold geben.
Aber Conſcience legte ſeine Hand in die ihrige und ſprach:
„Du biſt der Engel des Hanſes und haſt Deine Sendung zu erfüllen.“
„Ich danke Dir!“ ſagte Mariette.
Sie ſchauten dann umher, aber Baſtien war ver⸗ ſchwunden. Der rauhe Burſche, der unter einer groben


