Teil eines Werkes 
3.-7. Bdchn (1852)
Entstehung
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Die Einen weinten, die Andern lachten.

Conſcience fühlte, daß man ihm auf die Schulter klopfte; er ſchüttelte den Kopf, als wollte er aus einem Traume erwachen, und wandte ſich um.

Es war derſelbe Huiſſier Demay, der den Vater Cadet nicht hatte gerichtlich verfolgen wollen, und der ihm unentgeldlich ſo gute Rathſchläge gegeben.

Auf! auf! ſagte er,man darf keine Zeit verlie⸗ ren. Da der gute Gott ein Wunder für Euch gethan hat, ſo benützen wir dieſes Wunder raſch. Wir haben nur noch drei Tage vor dem Verkaufstermin, und wir können dem Vetter Maniquet nun reelle Anerbietungen machen. Gebt mir zwölfhundert Franken; ich übernehme Alles, Koſten und Kapital; dann lauft geſchwinde nach Hauſe und bringt die gute Nachricht und den Reſt der Summe Vater Cadet.

Oh! ja, rief Conſcience;aber Baſtien, Baſtien vor Allem! Wo biſt Du, Baſtien? wo biſt Du?

Und er ſtreckte die Arme aus wie ein Trunkener, der dem Fallen nahe iſt.

Hier bin ich! rief der Huſar, der ſich ſeinem Freunde an die Bruſt warf.

Beide hielten ſich fünf Minuten lang umſchlungen, ohne ſich trennen zu können, und ſchluchzten vor Freude.

Dann kam die Reihe an Mariette.

Und ich, Baſtien, ſagte das Mädchen,küſſeſt Du mich nicht auch?

Ich, ich Dich nicht küſſen, wenn Du mir es anbie⸗ teſt! Tauſend Donnerwetter! eher zweimal, als einmal, Jungfer Mariette.

Und er drückte auf die von Thränen feuchten Wangen des Mädchens zwei große ſchallende Küſſe.

Nach dieſem erſten Herzenserguſſe der Dankbarkeit war es Zeit, an den Vorſchlag von Herrn Demay zu denken.

Man trat beim Poſtmeiſter ein; man zählte ſechzig Napoleons dem braven Huiſſier hin, der, wie er ſagte, alle

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