Teil eines Werkes 
3.-7. Bdchn (1852)
Entstehung
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zu treten bei Nachbar Mathien, einem wackern Manne, das gebe ich zu; doch gleichviel, wie Vater Cadet ſagt, es iſt hart, wenn man immer ſein eigenes Feld beſtellt hat, gezwungen zu ſein, das Feld der Andern zu bauen!

Uind wie viel braucht dieſer Junge?

Oh! er braucht eine Summe von wenigſtens zwölf vis fünfzehnhundert Franken.

Jerome, ſagte lächelnd der Kaiſer,wo iſt die Börſe?

Sire, antwortete der König von Weſtphalen,in dem Kaſten, auf welchem wir ſitzen; doch ich muß hier in meinem Reiſeneceſſaire einige hundert Napoleons haben.

Gib ſie mir.

Jerome öffnete ſein Neceſſaire, drückte auf eine Fe⸗ der und ſchüttete in die Hände des Kaiſers Alles, was das Neceſſaire an Gold enthielt.

Komm hierher, mein ſchönes Kind, und halte Deine Schürze auf, ſagte Napoleon.

Mariette gehorchte ſtumm, aber mit kenchender Bruſt und mit Thränen in den Augen.

Der Kaiſer öffnete ſeine beiden Hände und ließ den Goldregen in die Schürze fallen.

Dann wandte er ſich gegen Conſcience, heftete auf ihn ſeinen durchdringenden Adlerblick und fragte:

Habe ich Dir nicht geſagt, Du ſolleſt etwas von mir verlangen, wenn wir uns zum dritten Male begeg⸗ nen würden?

Ja, Sire, antwortete Conſcience ganz bewegt, Eure Majeſtät hieß mich das Kreuz verlangen.

Nun! warum verlangſt Du es nicht? Es iſt ein Glück, daß ich mehr Gedächtniß habe als Du,

Und er nahm das, nur durch eine Nadel feſtgehal⸗ tene, Ritterkrenz der Ehrenlegion ab, das er immer an ſeinem Rocke trug, um es bei Gelegenheit hingeben zu können, und reichte es Conſcience.

Conſeiente ergriff mit einem Ausrufe des Glücks

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