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„Wo ſind wir?“
„In Villers-Cotterets, mein Kaiſer,“ antwortete eine feſte Stimme.
Napoleon heftete ſeinen Blick auf den dienſtfertigen Sprecher, der kein Anderer war, als Baſtien.
Zwei Schritte vom Wagen, gerade vor dem Schlage, ſtand der Huſar, ſteif und unbeweglich, eine Hand an ſeinem Kalpack, den kleinen Finger der andern Hand an der Naht ſeiner Hoſe.
Der Kaiſer ſah ein glänzendes Kreuz auf einer Uniform, zwei Säbelhiebe, die ſich auf einem Geſichte kreuzten, eine verſtümmelte Hand, welche grüßte.
„Ho! ho!“ ſagte er,„einer von meinen alten Braven.“
„Ein wenig, Sire, und zwar von Marengo her.“
„Und woher der Säbelhieb?“
„Von Auſterlitz.“
„Und das Kreuz?“
„Von Wagram.“
„Tritt näher herbei.“
„Hier bin ich, mein Kaiſer.“
„Kann ich etwas für Dich thun?“
„Ich danke, mein Kaiſer, ich brauche nichts, als Ihre Achtung... Wenn Sie aber etwas für einen Kameraden thun wollten, ſo würden Sie mir ein Ver⸗ gnügen machen.“
„Wo iſt dieſer Kamerad?“
„Zwei Schritte von hier.. Komm, Conſcience, Du ſiehſt wohl, daß Dich Seine Majeſtät der Kaiſer und König näher treten heißt.“
Seine Majeſtät der Kaiſer und König hatte nichts hievon geſagt; Conſcience blieb auch an ſeinem Platze.
„Komm doch näher,“ wiederholte Baſtien,„Du ſiehſt wohl, daß Du Seine Majeſtät den Kaiſer und König warten läſſeſt.“
„Komm hierher, mein Freund,“ ſprach der Kaiſer.


