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Der Mann des Schickſals.
Mit dem Geräuſche der Wagen vermengte ſich in der Ferne der Ruf:„Es lebe der Kaiſer!“
In demſelben Augenblicke bebte die Menge wie von einen elektriſchen Schlage berührt, und der Ruf:„Es febe der Kaiſer!“ drang aus Aller Mund, aus Aller Bruſt, wir möchten beinahe ſagen, aus allen Herzen hervor.
Napoleon war auf dem Punkte, zu dem man ge⸗ langt, die Nationalität, das Vaterland, die Freiheit; denn die Bourbonen hatten bei ihrem kurzen Verweilen auf dem Throne bewieſen, daß ſie das Gegentheil von Allem dem waren.
Unter dieſen begeiſterten Rufen hörte man das Rol⸗ len der Wagen, die ſich wie ein Donner näherten.
Plötzlich verdoppelte ſich das Geſchrei, vermiſcht mit dem Rufe:„Aus dem Wege aus dem Wege!“
Die Menge öffnete ſich. Drei Wagen, gezogen von ſchaumbedeckten Roſſen, geführt von beſtaubten Poſtillons, welche mit ihren Peitſchen zum Betäuben knallten, er⸗ ſchienen am Eingange der Soiſſons⸗Straße und hielten bald vor der Poſt.
Am erſten waren ſechs zitternde Pferde.
Drei Männer ſaßen darin, zwei auf dem Rückſitze, einer auf dem Porderſitze.
Von den zwei Männeru, welche auf dem Rückſitze ſaßen, war der rechts der Kaiſer Napoleon, der links der König Jerome.
Der auf dem Vorderſitze war der General Letort.
Man ſchrie wie wüthend:„Es lebe der Kaiſer!“
Napolevn richtete einen Augenblick ſeinen vom Nach⸗ denken gebeugten Kopf auf, ſchaute umher und fragte:


