Teil eines Werkes 
3.-7. Bdchn (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Sn

18

Und nachdem er einen Augenblick geſchwankt hatte, fiel Vater Cadet, wie vernichtet durch die Wucht ſeinet Gemüthserſchütterung, in die Arme von Meiſter Niguet; dieſer ſetzte ihn in einen Lehnſtuhl und rief ſeine Frau

zu Hülfe, gerade in dem Angenblick, wo ſie zu Conſcieme

ſagte: „Mein guter Freunnd, ſeid Ihr auch ſicher der

Freundſchaft von Vater Cadet?“

„Warum dies, Madame?“

„Ei! mir ſcheint, er geht darauf aus, euch zu ent⸗ erben.“

Aber Conſeience ſchüttelte ſanft den Kopf und ginh weg, ohne etwas von dieſer Seite zu befürchten. 3

Während er die Thür hinter ſich und Mariett ſchloß, hörte die Frau des Notars, daß ihr Mann ſie Hülfe rief.

Was dieſen ärgerlichen Gedanken im Geiſte von Frau Niguet veranlaßt hatte, war die Vorſicht, mit de Vater Cadet vor ſeinem Enkel ſeine Gegenwart bei den Notar zu verbergen und Pierrot im Hofe unterzubringen geſucht hatte.

Indeß ſie raſch dem Rufe ihres Mannes folgte wiederholte ſie ſich:

„Was auch der arme Conſcience ſagen mag, dahinter iſt etwas.“

Dahinter war, daß den armen Vater Cadet ein

Schlaganfall getroffen hatte, der ſicherlich tödtlich geweſen

wäre, hätte man nicht auf der Stelle nach dem gute Doctor Lecoſſe geſchickt, welcher zum Glück zur rechten Zeit kam, um dem Greiſe zur Ader zu laſſen.

Der Aderlaß bot ſich nämlich in jener Zeit, wo die Hombopathie noch nicht erfunden war, als das einzige Mittel gegen Schlaganfälle.

bar und ſon

bra von

an

folg

den Tag

gine ein der

eine ſich

Vor einz

dem auf ein

in ſ worf