Teil eines Werkes 
3.-7. Bdchn (1852)
Entstehung
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zes Gut verkaufen würde, dies ſeinen Abgang nicht ver⸗ hindern könnte.“

Und er blieb unbeweglich, als würde er in Ohnmacht allen.

„Nun, nun,“ fragte der Notar,„Vater Cadet, was iſt denn das?“

„O guter Meiſter Niguet,“ erwiederte der Greis, langſam und traurig den Kopf ſchüttelnd,„wiſſen Sie, was Sie da gethan haben?“

„Nein, mein Freund.“

„Sie haben Madeleine und mir den Todesſtoß ge⸗ geben.“

„Ah! Vater Cadet.“

„Ja, denn er wird getödtet werden, wie Guillaume, der arme Conſcience; wie ſoll er ſich denn vertheidigen, er, ein Einfältiger? und haben ſie den armen Conſeience getödtet, ſo wird ſeine Mutter hierüber ſterben, und iſt Madeleine todt, was ſoll ich dann in dieſer Welt thun? Und dann werde ich wohl alt genug ſein, um zu ſterben, ſo daß das Gut, begreifen Sie, das Gut, wem gehören wird? Den Manscourt von Penileux oder von Viviers, entfernten Vettern: darum ſagte ich mir, als ich zu Ihnen kam ei! wenn man durch den Verkauf des Gutes den armen Knaben retten könnte! Nun!“ fuhr Vater Cadet mit dem ſchmerzlichſten Seufzer, den er noch ausgeſtoßen, fort, vielleicht wäre es das Beſte geweſen, das Gut zu ver⸗ kaufen, doch da ſelbſt durch den Verkauf des Gutes. Leben Sie wohl, Meiſter Niguet und die Geſellſchaft! ich bin Ihnen darum nicht minder dankbar! ich.. Gut! ich weiß nicht mehr, was ich ſage, und ich finde die Thüre nicht mehr. Ah! mein Gott, Alles dreht ſich, Meiſter Niguet, Alles dreht ſich, und mir ſcheint, ich ſterbe. Ah! ſo wahr ich ein ehrlicher Mann bin, ich ſterbe. Leben Sie wohl, Meiſter Nignet und die Geſell⸗ ſchaft.. Gott.. befohlen...!“

Gott und Tenfel. I. 2