Teil eines Werkes 
3.-7. Bdchn (1852)
Entstehung
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toffeln an den Füßen, welche Frau Niguet vor zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren geſtickt hatte. Der Untertheil des Anzugs war nicht beſchreibbar,

und wir wollen es alſo auch nicht verſuchen, ihn zu be⸗ ſchreiben. Ganz gegen die Gewohnheit gewiſſer Leute, welche mmt immer verdrießlich erwachen, war Herr Nignet immer ge guter Laune, wenn ihn ſeine Frau aufweckte; denn er kannte ſeine Frau und wußte, daß ſie ihn nicht umſonſt wr aufweckte. 1 Er empfing alſo den frühzeitigen Beſuch vortrefflich. Zi Ah! es iſt Vater Cadet, ſagte er heiter;ſetzt v

Euch und laßt uns plaudern, Vater Cadet. Herr Niguet und die Geſellſchaft, ich habe die Ehre, Sie zu grüßen, ſprach Vater Cadet. Herr Niguet ſchaute nicht einmal umher, um zu ſehen, welche Geſellſchaft Vater Cadet meine: es war ſch

dies die Manier, wie Vater Cadet grüßte, mochte der⸗ ver jenige, welchen er beſuchte, oder dem er begegnete, allein oder in Geſellſchaft ſein. Er fand dies höflicher, als nur kurz Herr zu ſagen. die Setzt Euch, ſetzt Euch. Oh! ich danke, Herr Riguet, ich bin nicht müde, Nu erwiederte Vater Cadet. Und er ſetzte ſich, denn er ſprach nur ſo in Folge ſeines Höflichkeitsſyſtems. in

Laßt nun hören, Vater Cadet, ſagte Herr Niguet, als ſich ſein Client geſetzt hatte.Ihr ſeid alſo in der Villers⸗Cotterets? Ei! mein Gott, ja, Meiſter Niguet. Wegen eines Geſchäftes? fragte Herr Rignet. ihn Ja, wegen eines Geſchäftes, antwortete Vater Cadet. Und er gab einen ſchweren Seufzer von ſich⸗ ſ Ah! rief Meiſter Niguet lachend,wollt Ihr etwa on alles Feld von Largny kaufen?