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Vater Cadet drehte traurig den Kopf auf ſeinen Schultern.
„Oh! nein, Meiſter Niguet, im Gegentheil.“
„Wolltet Ihr etwa verkaufen?“
„Ich werde vielleicht hiezu genöthigt ſein, indeſſen möchte ich auch nicht verkaufen; oh! nein, ich möchte nicht gern verkaufen.“
„Was wollt Ihr denn?“ fragte der Notar, der nicht wußte, worauf der Greis abzielte.
„Ich ſagte alſo, Sie wiſſen wohl, daß geſtern die Ziehung geweſen iſt, nicht wahr?“
„Ja, und ſogar, daß es Euer armer Conſcience verloren hat.“
„So iſt es, Meiſter Niguet.“
„Was mir ſehr leid thut, das ſchwöre ich Euch.“
„Sie ſind zu gut, Meiſter Niguet und die Geſell⸗ ſchaft,“ ſagte Vater Cadet;„ja, er hat es bei der Ziehung verloren, der arme Knabe.“
„Die Nummer 18, nicht wahr?“
„Die Nummer 18, ja; ich habe alſo am Tage, wo die Ziehung verkündigt wurde, geſagt:„„Mordiv! ich gäbe wohl hundert Thaler, wenn Conſcience eine gute Nummer zöge.““
„Ah! Ihr habt das geſagt, Vater Cadet?“
„Ja, bei meinem Wort, ich ſagte das; ſo daß es mir geſtern, als er es verlor, ſo wehe that, daß ich ſagte: „„Tauſend Götter, ich gäbe fünfhundert Franken, wenn der arme Conſcience nicht dem Looſe verfallen wäre.““
„Tenfel! Ihr liebt alſo Euren Enkel ſehr?“
„Ich liebe ihn ſehr, ja, Herr Riguet, ah! ich liebe ihn ganz ungemein.“
„Obgleich.
Meiſter Nignet ſah ein, daß er einen Satz ange⸗ fangen hatte, der dem Vater Cadet unangenehm ſein konnte, und hielt inne; doch Vater Cadet nahm ruhig


