Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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Die Straße von Villers⸗Cotterets nach Haramont bot ein ſeltſames Schauſpiel. Haramont lieferte neun junge Leute. Von dieſen neun jungen Leuten waren fünf dem Looſe verfallen. Haramont war, wie man ſieht, nicht zu ſehr vom Schickſal mißhandelt worden. 6

Die Vier, welche entgangen waren voder entgangen zu ſein glaubten, denn in jener unſeligen Zeit war man in nichts ſicher, kamen mit ihrer am Hute befeſtigten Nummer, umgeben von Wogen dreifarbiger Bänder zu⸗ rück, ſangen, tanzten und ließen den Wald von ihren Freudenſchreien erſchallen.

Von den fünf Andern hatten zwei in der Berauſchung Troſt für ihr Unglück geſucht.

Die drei Uebrigen, welche ihre Kaltblütigkeit behalten hatten, und zu dieſen gehörte Conſeience, kamen geräuſch⸗ los, ohne Geſchrei, ohne Bänder, demüthig und als be⸗ ſcheidene Chriſten in ihrem Schmerze zurück.

Diejenigen, welche die guten Nummern gezogen⸗ trafen zuerſt in Haramont mit der Kunde von ihrer Freude und der Trauer der Andern ein, und man muß ſagen, als man erfuhr, Conſeienee ſei dem Looſe verfallen, war der Schmerz allgemein.

Conſcience War ſo gut, ſo ſanft, ſo harmlos, daß ihn Jedermann liebte.

Baſtien befand ſich in der Schenke, als er die Kunde vernahm; Baſtien hatte, wie es ihm zuweilen begegnete, über die Gebühr getrunken, und mit funkelnden Augen und behender Zunge erzählte er von ſeinen Feldzügen, wobei er ſeine Erzählung von Zeit zu Zeit durch Toaſis auf den Sieger von Auſterlitz und Wagram unterbrach. Er führte eben nach dem fünften oder ſechsten Toaſt ſein Glas zum Munde, als er die Worte hörte:

Conſeienee hat es verſpielt!