Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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während ſie aus den Armen von Conſeience glitten und auf die Kniee fielen,ſind wir genug geprüft!

Mariette blieb allein in den Armen von Conſeiende ſtehen; er drückte ſie an ſeine Bruſt und flüſterte ihr zu:

Mariette, Du weißt, todt oder lebendig bin ich Dein.

Und zum zweiten Male preßten des Jünglings Lip⸗ pen die des Mävchens.

In dieſem Angenblick erſchien Vater Cadet, der von ſeinem Notar zurückkam, ſeinen Eſel am Zaume nach⸗ ziehend, an der Ecke der Kirchſtraße.

Er ſah die zwei Frauen auf den Knieen und die Hände zum Himmel erhoben, er ſah Mariette in Thränen zerfließend in den Armen von Conſecienee und errieth Alles.

Oh! murmelte er,ſoll es denn dieſem ergehen, wie meinem armen Guillaume!

. Dann fügte er mit einer Anſtrengung gegen ſich ſelbſt ei

Bei meiner Treue, ich würde fünfhundert Franken züi haben, daß dieſer eine gute Nummer gezogen hätte! Napoleon wollte die dreimal hunderttauſend Conſeri⸗ pirte in aller Eile haben: der Reviſionsrath wurde auch auf den folgenden Sonntag feſtgeſetzt.

Das war eine letzte Hoffnung für die zwei Mütter,

für Mariette und für Vater Cadet; es ſchien ihnen, ihr armer Einfältiger werde entlaſſen werden, obgleich in ihrem mütterlichen Stolze Madeleine zuweilen den Kopf ſchüttelte und ſagte:

Oh! nein! nein! ſie werden ihn nicht entlaſſen, er iſt zu ſchön.

Conſeience wußte ſeit ſeiner Unterredung mit dem Doctor Lecoſſe vollkommen, was er in dieſer Hinſicht zu glauben hatte.

Sprachen die Frauen von ihrer letzten Hoffnung, ſo beſchränkte er ſich auf ein trauriges Lächeln, denn ſelbſt