Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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ſetzte ſich Bernhard wieder traurig zu den Füßen von Mariette.

Vater Cadet aber war zum Notar Niguet gegangen; er wollte vielleicht lieber beim Ausbruch nicht da ſein, wenn der Ausbruch ein unglücklicher war.

Unter ſeinem Namen Jean Mansevurt eingeſchrieben, war Conſcience der Fünfte.

Die zwei Erſten, welche herauskamen, kamen traurig und niedergeſchlagen: ſie hatten ſchlechte Nummern ge⸗ zogen; der Dritte hielt eine zweifelhafte Nummer in der Hand; der Vierte ſtürzte freudig auf die Freitreppe und verkündigte die Nummer 164.

Die armen Mütter, Mariette und der kleine Pierre wußten, daß Conſeience der Fünfte war.

Welche Bangigkeiten, welche Schmerzen das Herz der drei Frauen in dieſem Augenblick der Erwartung er⸗ füllten, weiß nur Gott, Gott allein hat ihre heftigen Pulsſchläge gezählt, Gott allein hat die Todesbläſſe ihrer Geſichter begriffen.

In dem Augenblick, wo Conſeienee in die Urne griff, die Frauen berechneten dies ſeltdem ſo, in dieſem Augenblick erhob der Hund langſam und betrübt den Kopf und ließ ein gedehntes, ſchauerliches Geheul ertönen; die Frauen bebten.

Das Geheul war nicht beendigt, als Conſcienee traurig, aber gefaßt oben auf der Freitreppe mit ſeinem ſanften, ſchwermüthigen Lächeln um die Lippen erſchien.

Die drei Frauen ſtießen einen Schrei aus.

Sie hatten erkannt, daß das Unglück geſchehen war.

Er näherte ſich ihnen und ſchlang ſeine Arme um alle Drei, um ihren dreifachen Schmerz in einer einzigen Umarmung zu vermengen.

Dann ſprach er mit einem Ausdruck, deſſen Traurig⸗ keit wiederzugeben nicht möglich wäre:

18, gerade die Zahl meines Alters.

Mein Gott! mein Gott! riefen die zwei Mütter,