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Alles ein, was dieſer Saal an Neugierigen faſſen konnte, die man in Schranken, venjenigen ähnlich, welche man vor die Thüren der Theater ſtelit, eingeſchloſſen hielt.
Dann rief man das Dorf auf, deſſen Name am näch⸗ ſten beim A war.
Das war Bourſonne.
Nun begann ein voppelt ſchmerzliches Schauſpiel, voppelt ſchmerzlich, weil die Freude der Einen den Schmerz der Andern bildete und der Schmerz von dieſen die Freude von Jenen.
In der That, diejenigen, welche freudig waren, waren es, weil ſie eine hohe Nummer genommen hatten, die ihnen die Ausſicht, nicht abgehen zu müſſen, gab, und die aus der Urne gezogene hohe Nummer war eine glückliche Chance weniger für die übrigen jungen Leute.
Eine niedrige Nummer dagegen verſetzte in Traurig⸗ keit denjenigen, welcher ſie gezogen, und in Freude die Uebrigen, weil ſie, den Ziehenden verurtheilend, denjenigen, welche noch nicht gezogen⸗ eine Chance mehr ließ.
Daher die Freude der Einen und die Traurigkeit der Andern.
Im Ziehungsſaale erſchloſſen, verbreiteten ſich dieſe Freude oder dieſe Traurigkeit unmittelbar nach außen.
Der junge Mann, war die gezogene Nummer vom Maire ausgerufen und ins Regiſter eingetragen worden⸗ ſtürzte, wenn die Nummer gut, mit offenen Armen, den Blick zum Himmel emporgerichtet, freudetrunken hinaus, verkündigte von der Freitreppe herab ſein Glück und das der Seinigen und trug hoch und triumphirend die rettende Nummer.
Hatte er dagegen ein ungünſtiges Loos gezogen, ſo erſchien der junge Mann, immer auf der Freitreppe, düſter und mit hängenden Armen, den Kopf ſchüttelnd und ohne ſich um die Unglücksnummer zu bekümmern, welche, vom Maire ausgerufen, durch die Hand des Gref⸗ ſier in das Regiſter eingeſchrieben und noch viel tiefer in


