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folgen ſcheinen, weil alle nach ihrer Organiſation handeln, weil Alles, was ſie machen, das Reſultat ihres Inſtinetes iſt, weil alle Thiere, welche Gott dem Menſchen gegeben hat, um ihm nützlich zu ſein, es ihm auch auf eine einfache, natürliche Art ſind, die Einen auf Koſten ihrer Freiheit, wie das Pferd, der Eſel, der Hund, die Andern auf Ko⸗ ſten ihres Lebens, wie der Ochs, das Schaf, die Hühner; weil ich, der ich ein armes, verſtandloſes Geſchöpf wie ſie, weiß, was ſie ſagen, ſie zuweilen ſich beklagen, nie fluchen höre.“
Der Doctor ſchaute Conſcience mit Erſtaunen an und fragte ihn:
„Und wer heißt Deiner Meinung nach die Thiere ſo handeln?“
„Gott,“ antwortete er.
„Ah! ah! ſprichſt Du vermoge Deiner Geiſteseinfalt mit Gott, wie Du mit den Thieren ſprichſt?“
„Nein, denn ich kann Gott nicht ſehen, wie ich die Thiere ſehe. Gott iſt keine ſichtbare, materielle Sache.“
„Was iſt Gott denn?“
„Gott iſt die allgemeine, in der Natur verbreitete Serle, und die Seele, die wir in uns haben, iſt folglich nur ein Atom, ein Theilchen, ein Hauch, und dennoch genügt ſie, um uns zu beleben. Man ſieht Gott nicht, Herr Doctor, man fühlt ihn.“
Die Verwunderung des braven Mannes ſtieg auf den hochſten Grad.
„Wer hat Dich das gelehrt?“ fragte er
„Die langen Nächte, die ich träumend im Walde zugebracht, das Rauſchen des Windes in den großen Bäumen, das Gemurmel des Baches in den Wieſen, der Anblick der Blumen auf den Feldern.“
„Nicht der Pfarrer Deines Dorfes?“
„Der Pfarrer meines Dorfes ſpricht nie von dieſen Dingen; ich wollte einmal mit ihm davon reden, doch er zuckte die Achſeln und ſagte:


