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ſagt; bel meinem Ehrenwort, der Abbé Gregoire hätte nicht beſſer geſprochen!“
Mittlerweile ſetzten Conſcience und Mariette ihre Runde ſort und kamen, nachdem ſie einige Kunden be⸗ dient hatten, zum Arzte des Ortes.
„Nun! die Reihe iſt alſo an Dir, armer Einfältiger,“ ſprach der Doctor:„komm, laß ſehen! Eil mein Gott, es gibt vielleicht ein Mittel. Man ſagt, Du ſeiſt ſo be⸗ ſchränkten Geiſtes.“
„Ja, Herr, man ſagt das,“ antworttte Conſeience
„Und es iſt wahr?“
„Ei! wenn man es ſagt, muß es wohl ſo ſein.“
„Doch Du, was iſt Deine Meinung hierüber? an einen Philoſophen, einen Dichter, einen Staatsmann würde ich die Frage nicht richten. Was denkſt Du ſelbſt?“
„Mein Herr,“ erwiederte Conſeience ohne Zögern, „wenn Sie vom Verſtande ſprechen, ſo glaube ich, daß Gott mich unter die Niedrigen ſeiner Schöpfung ge⸗ ſtellt hat.“
„Ah! wahrhaſtig, Du glaubſt das?“ verſetzte der Doctor, erſtaunt über die Schärfe der Antwort, was ihren Gedanken und ihre Form betraf.„Ah! Du glaubſt das, und warum?“
„Das iſt ganz einfach, Herr Docktor; abgeſehen von der Geſellſchaft meiner Mutter, der Mutter von Mariette, von Mariette und dem kleinen Pierre, das heißt, ab⸗ geſehen von den Familienverhältniſſen, welche Verhältniſſe des Herzens ſind, liebe ich mehr die Geſellſchaft der Thiere, als die der Menſchen.“
„Ah! ah! Du haſt Recht, mein Kind,“ murmelte der Doctor.„Das iſt vielleicht ein Beweis von Einfalt, aber nicht von Blödſinn. Und warum liebſt Du mehr die Geſellſchaft der Thiere, als die der Menſchen?“
„Weil ſie mir viel mehr den Abſichten der Natur zu
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