Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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Ich brauchte es ihnen nicht zu ſagen, Mariette, da, was ich dachte, ſie ſahen.

Ach! Alles dies iſt ſehr ſchön, ſprach Mariette in Thränen zerfließend,und dennoch wird mich Alles dies nicht tröſten, denn wenn Du dem Looſe verfällſt, Con⸗ ſcience, wenn Du abgehſt, ſo wirſt Du nicht mehr da ſein, um es uns zu ſagen.

Hoffen wir! ſprach Conſecience, dem Mädchen die Fiun drückend:Hier kommen unſere Mütter vom Gebete zurück.

Die Ziehung erfolgte in der Stadt.

Jeden Morgen brachten, wie man weiß, Mariette, Conſcience und Bernhard ihre Milch dahin.

Die braven Leute führten ein ſo einfaches Leben, daß dieſer Tag, ſo erſchrecklich er auch für ſie ſein mußte, wie die anderen begann und dieſelben Einzelheiten der Summe der guten oder ſchlechten Tage beifügte, die ihnen der Herr gewähren ſollte.

Nur, da die zwei Kinder ſehr beliebt waren, da man ſie immer beiſammen ſah, ohne daß es je einem Menſchen eingefallen war, die Unſchuld ihrer keuſchen Liebe zu be⸗ argwohnen, da man wußte, daß an dieſem Tage bie Zie⸗ hung der Conſeription ſtattfand, nahm Jeder, indem er ſie traurig ſah, Theil an dieſer Traurigkeit.

Zuerſt der Maire, ein heiterer Beamter, der ſie eintreten ließ und Conſelence dadurch gute Hoffnung zu geben ſuchte, daß er einige plumpe Späße über die Art, günſtige Nummern zu nehmen, machte. Bei dieſen Scherzen lächelte Conſcience traurig und Mariette weinte.

Als der Maire die Wirkung ſah, welche ſeine Späße hervorhrachten, hielt er inne; es war ein wackerer, vor⸗ trefflicher Mann.

Mein Freund, ſprach er,wie einfältig biſt Du!,. Oh! erzürne Dich nicht über das, was ich Dir ſage, es iſt zu Deinem Beſten. Conſcience lächelte.