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großen Liebesgemeinſchaft entfernen will, hatte die gute Madeleine immer beſchäftigt; ſie hatte ein tiefes Mitleid mit dem armen Verlaſſenen gefaßt, und wenn ſie vor dem Bilde knleend betete, ſchaute ſie immer, ob der von Chri⸗ ſtus gerufene Knabe nicht ſeinen Platz und den großen Hund, mit dem er ſpielte, verlaſſe, um mit den andern Kindern vermiſcht den Segen des Gott⸗Menſchen zu em⸗ pfangen.
Jeden Abend ſagte ſie zu ſich, indem ſie ihn ſo ver⸗ einzelt, fern vom Herrn zurückließ:
„Morgen werde ich ihn bei ihm finden.“
Doch am andern Tage fand ihr erſter Blick das Kind an demſelben Plotze, und ſie murmelte:
„Theures Kind, zum Glück hat der Herr geſagt: „„Selig ſind die Geiſtesarmen, denn ihnen gehoͤrt das Himmelreich.““
Die Wiſſenſchaft mag, wie ſie kann, dieſe, vom Glauben ſo gut erklärte, Erſcheinung deuten, aber als Madeleine Jean gebar, rief ſie, ihr Kind anſchauend:
„O mein Gott und Herr! haſt Du mich geſegnet oder geſchlagen? mein Kind iſt ganz das Ebenbild des armen Einfältigen, den Du zu Dir winkſt.“
Dann fügte ſie mit dem frommen Glauben der
Mütter bei: „Oh! er wird gehen, er wird gehen, zweifle nicht
daran, mein Gott und Herr! und ich werde ihn zu Dir
führen!“
und Jean war in der That der Einfältige des Bildes, mit ſeinem blonden Kopfe und ſeinen großen blauen Augen, welche nichts von dem, was um ihn her
vorging, zu ſehen ſchienen, als ob ein Schleier zwiſchen
dieſer Welt und ſeinem Verſtande ausgebebreitet wäre.
Die Sache war ſo entſchieden, die Aehnlichkeit ſo auffallend, daß Jeder den kleinen Jean erkannte, wenn er
in den Armen ſeiner Mutter unter die Leute kam, und
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