Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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Vater Cadet, doch weil Ihr alle Tage auf Euer Gut geht, ſo werdet Ihr auch heute vahin gehen.

Und in der That ohne zu wiſſen, auf welchem Wege, wie, in welcher Abſicht er dahin gekommen war, befand ſich Vater Cadet vor ſeinem Gute.

Aber, bei meiner Treue, es iſt Sonntag, und er wird nicht auf ſeinem Gute arbeiten; nein, er wird nur eintreten, um es mit den Füßen zu berühren, da er es nicht mit den Händen berührt.

Doch hier liegt gerade der Stein, von dem er ge⸗ träumt hat. Ha! verfluchter Stein! er bückt ſich und wirft ihn aus dem Felde.

Doch hier iſt gerade das Kraut, das er im Traume geſchen hat. Ha! ſchlimmes Kraut! es bückt ſich und reißt es aus.

Und eine Stunde, zwei Stunden, drei Stunden lang ſchaut er, ſucht er, beunruhigt er ſich; da hört er Mittag ſchlagen: die Stunde des Mittagsmahles iſt an Feier⸗ tagen um ein Uhr.

Er muß das Gut verlaſſen, Madeleine müßte ſonſt warten, denn wenn er eine halbe Stunde gebraucht hat, um zu kommen, ſo wird er wohl eine Stunde brauchen, um zu gehen.

Denn es iſt nichts Leichtes für Vater Cadet, ſein Gut zu verlaſſen. Kaum hat er zehn Schritte gemacht, um nach Hauſe zurückzukehren, da bleibt er ſlehen, dreht ſich um, kreuzt die Arme.

Er ſchaut Anfangs lächelnd, dann ernſt, dann ſor⸗ genvoll; er ſchaut lange und mit Schwermuth dieſen Winkel der Erde an, der ſo klein im Vergleiche mit den großen Beſitzungen, die ihn umgeben, während er dennoch ſein ganzes Daſein abſorbirt.

Es ſchlägt halb im ſpitzen Kirchthurme; man muß doch nach Hauſe gehen. Er begibt ſich wieder auf den Weg; doch nach dreißig Schritten bleibt er abermals ſtehen und wirft auf ſein Gut einen Blick, tiefer, leiden⸗