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ſchlachten laſſen, ſo würde mir der Fleiſcher hundert und achtzig Franken dafür geben; doch ich habe das arme Thier drei Jahre lang gekannt, und es ſoll ihm kein Leid widerfahren: darum ſchenke ich es Madeleine, feſt
überzeugt, daß ſie es nie ins Schlachthaus ſchicken wird.“,
—„Oh! nein, gewiß nicht,“ rief Madeleine.
„Du ſprichſt, als ob der Handel abgeſchloſſen wäre,“ ſagte Vater Cadet.
„Und ich habe Unrecht gehabt, mein Vater,“ ver⸗ ſetzte das demüthige Weib;„ich bitte Euch um Ver⸗ zeihung.“
„Du bitteſt mich um Verzeihung es iſt kein Grund vorhanden, mich um Verzeihung zu bitten. Ueber⸗ dies hat er Recht, der Nachbar Malhieuz der Handel kann ſich machen; oh! ja, er kann ſich machen.“
„Und er wird ſich machen, denn er iſt zu vortheil⸗ haft, als daß Ihr ihn ausſchlagen ſolltet.“
„Ah!“ ſprach Vater Cadet,„wenn er ſo vortheilhaft iſt, als Ihr ſagt, warum bietet Ihr ihn mir an?“
Mathien ſchaute ihm mit einer hinterhältiſchen Miene ins Geſicht und erwiederte:
„Warum ich ihn Euch anbiete? ah! ja, Ihr begreift das nicht. Ich biete den Handel an, weil ich Euch nütz⸗ lich ſein will; ich biete ihn an, weil ich Madeleine liebe, hört Ihr wohl, von Herzen liebe; wenn ſie gewollt hätte, nicht wahr, ſie hat nie mit Euch hievon geſprochen? wenn ſie gewollt hätte, wäre ſie vor drei Jahren Frau Ma⸗ thieu geworden. Doch ſie hat nicht gewollt; ſie will ihrem Guillaume treu bleiben. Ihr begreift, man darf deshalb nicht mit ihr ſchmollen, inſofern es eine bewun⸗ derungswürdige Frau iſt; doch man will ihr nützlich ſein, und darum ſchlage ich Euch einen ſo vortheilhaften Handel vor, daß Ihr in Eurem Innern ſchon angenommen habt, alter Knauſer, und daß Ihr Euch aufhängen würdet, wenn ich mein Wort zurückzöge.“
„Ja,“ erwiederte Vater Cadet, ohne unmittelbar auf
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