Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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mir lieber, ſprach Vater Cadet.Ah! das iſt wahr, erwiederte lachend der Nachbar Mathieu,ich vergaß, daß Ihr ein Waſſertrinker ſeid.Der Wein ſchadet mir, ſagte Vater Cadet.Wohl denn! rief der Nachbar Mathieu,gebt mir fünfzig Franken, und da man kein alter Knauſer iſt, wie Ihr, ſo wird man den⸗ noch eine Flaſche bezahlen.Es iſt gut, erwartet mich in Eurem Hauſe, und man wird Euch die fünfzig Franken dahin bringen.Ja, ja, verſetzte der Nach⸗ bar Mathieu,damit ich das Verſteck nicht ſehe, aus dem Ihr ſie nehmt; ah! Vater Cadet, Ihr ſeid fein wie der Ambra.

Der Nachbar Mathieu war ſo fein als Vater Cadet, denn er hatte richtig errathen.

Vater Cadet läugnete daß dies die Urſache des Ver⸗ zugs beim Bezahlen ſei; doch ſeine Betheuerungen brach⸗ ten den Nachbar Mathieu nicht von ſeiner Meinung ab. Er entfernte ſich den Kopf ſchüttelnd und wiederholte: Fein wie der Ambra, der Vater Cadet, fein wie der Ambra!

Kaum war der Nachbar Mathieu weggegangen, als Vater Cadet die Thüre hinter ihm ſchloß und auf der erſten Stufe der Treppe horchte, ob Madeleine, welche in ihrer Stube war, nicht etwa Willens ſei, herabzukommen; dann trat er geräuſchlos an ſein Bett, während er mit unruhigem Blicke umherſchaute, zog aus einem in der Wand angebrachten Verſtecke eine eiſerne Lade, öffnete ſie mit einem Schlüſſelchen, das am Knopfloch ſeiner Hoſen⸗ taſche mittelſt eines ſchmalen ledernen Riemens angebun⸗ den war, hob ſachte und mit einer Hand den Deckel auf, als befürchtete er, die varin enthaltenen fünfzehn Louls dor haben Flügel und könnten es verſuchen, davon zu ſtiegen, ſteckte den Zeigefinger und den Daufen der aß⸗ dern Hand in die Lade, zog zwei ſchöne Louis d'or var⸗

aus, ſchloß ſie wieder, ſtelite ſie an ihren Platz, vervoll⸗ Gott und Teufel. I. 2