Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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der nächſten Beſtellung des Feldes und es war unnöthig, Pierrot bis dahin zu füttern.

Er lief nicht Gefahr, daß ihm Pierrot entging, da ihm der Nachbar Mathieu verſprochen hatte, Pierrot nicht zu verkaufen, ohne ihn zuvor davon in Kenntniß zu ſetzen.

Dann hatte er noch ein anderes Werk zu vollbringen, ehe er Pierrot kaufen konnte.

Der Ackermann hatte ſich zum Wagner gemacht, um ſich eine Ege zu verfertigen, der Wagner machte ſich zum Maurer, um einen Stall zu bauen.

Zum Glück fand ſich Boden hinter dem Hauſe, und auf den Feldern gab es Steine: man brauchte alſo nur ein paar Säcke Gyps zu kaufen.

Ohne Jemand etwas davon zu ſagen, ſchritt Vater Cadet zum Werke: in der That, dieſer Stall den er baute, konnte Pierrot ſehr leicht vertheuern! Der Nach⸗ bar Mathieu war ein braver Mann, doch es gibt keinen Mann, der ſo brav iſt, daß ihn der Teufel nicht ſieben⸗ mal im Tage in Verſuchung führt, und wir ſetzen die Sache auf das Niedrigſte, da ſiebenmal die Zahl der Heiligen iſt.

Nur machte er durch eine Berechnung, welche bei ihm ohne Zweifel einem geheimen Trachten entſprang, den Plan des Stalles groß genug, daß dieſer Stall zwei Thiere aufnehmen konnte.

Das Geſpann eines Ochſen und eines Eſels war die äußerſte Grenze ſeiner Wünſche; doch in den Horizonten des Möglichen gingen ſeine Wünſche bis dahin.

Nach Verlauf von drei Monaten war der Stall ge⸗ baut, innen und außen beworfen, außen mit einem Laden, innen mit einer Raufe verſehen.

Am andern Tage, nachdem der Stall vollendet war, ſchien es ihm, als hörte er einen Eſel in ſeinem Stall⸗ wiehern.

Er ſtand ganz erſtaunt auf und ſchaute nach.

Pierrot war in ſein neues Domicil eingezogen und