Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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Da er ſah, daß es ein ſo ſtattliches Thier war, ſo wagte er es nicht, nach dem Preiſe zu fragen.

Der Nachbar Mathieu bemerkte, was in ſeinem In⸗ nern vorging, und beeilte ſich, ihn zu beruhigen.

Oh! das wird nicht theuer ſein, ſprach er,und nie werdet Ihr eine ſolche Gelegenheit finden. Ich ſchenke Euch Pierrot für ſechzig Franken, die Ihr mir in drei Jahren bezahlt, zwanzig Franken jedes Jahr an Martini. Ich ſage, ich ſchenke, weil dies geſchenkt iſt, Ihr müßt es zugeſtehen.

Das war richtig.

Dem Vater Cadet gebrach es auch, ſo große Luſt er dazu hatte, an Muth, zu handeln.

Er ſchaute Madeleine an; Madeleine wandie die Augen ab; ſie wollte ihren Schwiegervater nicht zu einer ſolchen Ausgabe veranlaſſen.

Wir wollen ſehen, ſagte er.Seht zu, erwie⸗ derte der Nachbar Mathieu,für jeden Andern würde das achtzig Franken koſten, für Euch ſechzig; übrigens werde ich Pierrot nicht verkaufen, ohne Euch zuvor davon in Kenntniß zu ſetzen.Ich danke Euch, ſprach Vater Cadet,Ihr ſeid ſehr gut.Oh! Ihr ſeid auch wackere Leute, und Ihr verdient es, daß Gott Euch ſegnet: Pier⸗ rot gehört alſo Euch, wann Ihr wollt., Langſam!

Und er ſchwang ſich auf ſeinen Eſel und kehrte nach Hauſe zurück, ſeinem Ochſen voranreitend, welcher, da er wußte, daß ein Bund friſch geſchnittenes Gras ſeiner in der Krippe harrte, ohne daß er geſtachelt zu werden brauchte, ſich in ſeinen ſtärkſten Schritt ſetzte, um ihm und ſo den Namen, den man ihm gab, Lügen

rafte.

Vater Cadet hatte geantwortet: Wir wollen ſehen, nicht als hätte er nicht vollkommen den Vor⸗ theil begriffen, welchen er bei dem Handel, den man ihm anbot, finden würde, doch er bedurfte des Eſels erſt bei