Vie Hütte zur Linken.
Die Hütte zur Linken, diejenige, welche, von Wein⸗ reben umrankt, von dem fiebenzigjährigen Greiſe, von der achtunddreißigjährigen Frau und dem ſechzehnjährigen jungen Menſchen bewohnt wurde, diejenige, welche auf ihrer Thürſchwelle einen der Länge nach liegenden und in der Sonne mit den Augen blinzelnden großen Hund und in ihrem Stalle einen wiehernden Eſel und einen brüllenden Ochſen beſaß, hatte, ſage ich, zum un⸗ umſchränkten Herrn den fiebenzigjährigen Greis, den Schwie⸗ gervater der Frau und Großvater des Enkels.
Der wahre Name des Greiſes war Antoine Mans⸗ evurt; da er aber ſeiner Zeit der zweite Sohn der Fa⸗ milie geweſen war, ſo hatte man ihn von dem Angenblicke, wo er, im Jahre 1740, zur Welt gekommen, bis zu dem, zu welchem wir gelangt ſind, Cadets) genannt; nur nannte man ihn von der Zeit an, wo er ſich verheirathet und einen Sohn bekommen hatte, ſtatt kurz Cadet, Va⸗ ter Cadet.
Sehr wenige Perſonen im Dorfe erinnerten ſich ſeines vorigen Namens, und er ſelbſt hatte ihn beinahe vergeſſen; eine Folge dieſes allgemeinen Vergeſſens war, daß man ſeine Schwiegertochter Frau Cadet und den ſechszehn⸗ jährigen jungen Menſchen den Sohn Cadet nannte.
Wenn von dem Letzteren die Rede ſein wird, wollen wir ſagen, wie dieſer Name, kraft der Beinamen, die man in den Dörfern zu geben pflegt, ſich abermals in einen neuen verwandelte, welcher nicht, wie der des Groß⸗
*) Der Jüngere.
„—
——


