Teil eines Werkes 
15.-17. Bdchn (1851)
Entstehung
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als der Gegenwart von Chriſtiane und des Blickes von Gretchen, um ihn zu verhindern, ſeine ſchönen Hochzeit⸗ kleider und ſeinen Bräutigamsernſt im Staube zu wälzen.

Er kämpfte; aber warum war der Weg ſo lang? Warum waren die ſchönen Kunſtſtücke ſeiner Freunde ſo verlockend 2 Das Verlangen wurde immer ſtärker und unwiderſtehlicher bei jedem Schritte des Zuges und bei jedem Luftſprung der Bande.

Ein Umſtand verſchwor ſich gegen Gamba und ſetzte ſeine ſchwankende Majeſtät vollends in Verwirrung. Unter den Zi⸗ geunern war Einer, der, beinahe noch Kind, das Gewerbe erſt anfing und mehr Schüchternheit, als Geſchicklichkeit hatte. Das genügte für den großen Haufen, aber nicht für einen Künſtler wie Gamba, der die Achſeln zuckte und dem kleinen Zigeuner große Augen machte.

Schlecht, ſagte er leiſe zu ihm.Das iſt nichts. Feſtigkeit in den Knieen. Unglücklicher! Mehr mit den Lenden! Vorwärts doch!

Und er ärgerte ſich und war auf dem Punkte, vor⸗ juſürhn und das Beiſpiel mit der Lehre zu verbinden.

Ber kleine Zigeuner hörte den Tadel von Gamba, und, wie es immer beim Tadel geſchieht, den man hort, er wurde unruhig, er zweifelte, er verlor den Kopf.

So daß ein paar Schritte von der Kirche wo ganz Landeck, in doppeltem Spalier aufgeſtellt, die Hochzeit einziehen ſah, der arme Kleine, geblendet von einer ſol⸗ chen Menge und betäubt von ſo vielen Vorwürfen, als er das Allereinfachſte, das Rad, machen wollte, die Hände falſch anſetzte, ſich auf die Seite neigte und ſich der dänge nach, unter dem allgemeinen Gelächter, ahf dem Boden ausſtreckte.*

Gamba hielt es nicht mehr aus. Alles vergeſſend, um nur an ſeine öffentlich gedemüthigte Kunſt zu denken, präſentirte er ſich den Kopf auf der Erde, führte be⸗ hinde und leicht aus, was der kleine Zigeuner verfehlt

Gott lenkt. W. 13