Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1851)
Entstehung
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der⸗ auch dem Tode zu nahe, als daß ſein Nachfolger nicht

ihm Namen das Aergerniß und die Schande erſparen

nen, wollte.

Doch es ließ ſich nicht mehr bezweifeln, Lothario

ar todt.

nn Denn welche andere Erklärung ſollte man dem trockenen, harten Empfang des Geſandten geben? Wäre

aire. Lothario lebend geweſen, was hätte ihn verhindert, es

die Samuel zu ſagen?

agt, Die Haltung von Julius war offenbar gemacht, um

Ich dieſer Ueberzeugung von Samuel Recht zu geben.

und Wenn Samuel den Grofen von Eberbach beſuchte,

eſſen fand er ihn immer traurig, niedergeſchlagen, in jene un⸗

Sind glückliche, finſtere Gleichgültigkeit von denjenigen ver⸗

nden ſunken, welche zu Allem bereit, in Alles ergeben ſind

rage und an nichts mehr hängen.

s zu Der Graf von Eberbach ging nicht mehr aus ſeinem

ich Hotel und empfing Niemand mehr, Samuel ausgenommen.

daß, Mit Samuel ſprach er kaum, er hoörte die Rath⸗

nuel ſchläge, die er ihm gab, er machte keine Einwendung und ſchien entſchloſſen, ſich leiten zu laſſen und nicht mehr

das zu handeln.

Samuel erklärte ſich dieſes Verzichten und dieſe Träg⸗ end heit durch die heftige Erſchütterung, welche in dieſer

ſchwachen Organiſation der blutige Act habe hervorbringen dten müſſen, den Julius ohne allen Zweifel begangen. Die Un⸗ Feder des Willens hatte durch den Schlag gebrochen nkeit werden müſſen. Die Seele des Oheims war an der will, Kugel geſtorben, die den Neffen getroffen.

Samuel verſuchte es indeſſen, einige Worte dieſem ein Geſpenſte einer Intelligenz zu entziehen. Er machte es ndte wie die Wundärzte, welche, um den Tod zu beſtätigen, je er den Leichnam ſtechen.

Am Abend des vierten Tages war er im Cabinet ſtellt von Julius. war. Gott lenkt. m. 17