Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1851)
Entstehung
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Petter und Muhme.

In demſelben Monat Avril, einige Tage nach den Vorfällen, die wir erzählt haben, war die Landſchaft von Eberbach und Landeck reizend anzuſchauen.

Die Heiterkeit des Frühlings herrſchte überall. Eine laue und belebende Luft beſchleunigte das Erſchließen der

lachte dem Grün zu, das ſich am Abhange hinzog.

Mitten unter den Felſen, deren Strenge ſich nach den Launen des Mooſes und des Epheus milderte, war eine Geſtalt, ſelbſt Fels, unbeweglich und ſtumm, den Kopf in ihren Händen, gekauert. Um dieſe Frau liefen, tanzten und ſprangen Ziegen.

Das war Gretchen.

Plötzlich bebte die Ziegenhirtin und hob den Kopf in die Höhe.

Auf der Straße, die ſich unter ihren Füßen hinzog, hatte ſie eine Stimme ſingen horen. Ungebildet und naiv, ſang dieſe Stimme ein Zigeunerlied, das ungeſtüm zum Her⸗ zen von Gretchen emporſtieg, wie eine Erinnerung aus ihrer Kindheit. Sie hatte ſicherlich dieſes Lied gehört, als ſie noch ganz klein war. In einem Augenblick fah ſie die ganze Vergangenheit wieder; ihr umherſchweifen⸗ ves Leben kehrte zu ihr in einem Geſange zurück. Ja, vas war die Melodie, mit der man ſie gewiegt hatte; dreißig Jahre hatten ſeitdem verlaufen können, ohne eine Note in ihrer Seele zu verwiſchen⸗ Sie fand ſie ganz darin. Oh!l man vergißt in hundert Jahren die Lieder icht, die uns unſere Mutter geſungen hat.

Gretchen ſtand auf und neigte ſich zur Straße hinab. Uite denjenigen ſehen, welcher ihr ſo ihre ganze in einer Strophe zurückbrachte.

erſten Blätter, und die klare, wiederverjüngte Sonne