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heiße den Kutſcher umkehren und uns nach der Barrière du Trone fahren, wo uns die Poſtchaiſe erwartet.“ reiſen alſo entſchieden ab?“ fragte Gamba.
a.“
Gamba begann einen Freudenſprung von ſeinem Sitze aus.
Doch er hielt inne, als er zwei Thränen langſam über die bleichen Wangen von Olympia herabfließen ſah⸗
Er gab dem Kutſcher den Befehl, und dieſer fuhr auf der Stelle ab.
Julius wurde indeſſen von den Leuten der Prinzeſſin mit einer Art von Staunen und Verlegenheit empfangen⸗ wie Einer, den man nicht zu ſehen erwartet.
Man ließ ihn in den Salon eintreten. Er wartete beinahe eine halbe Stunde.
Die Prinzeſſin kam nun, in einen Schlafrock gehüllt, verdrießlich, wie geſtört und ungeduldig.
Sie hieß Julius kaum ſich ſetzen.
„Sie waren beſchäftigt?“ fragte er.
„Nein,“ antwortete ſie mit einer Miene, welche ja ſagen wollte.„Kommt man denn auch um zehn Uhr zu den Leuten?“
„Es war Jemand bei Ihnen 2“ ſagte er.
„Vielleicht, antwortete ſie kalt.„Und wie geht es 3 Signora Olympia?“ fragte ſie mit ungeſtümem
one.
„Sie iſt dieſen Morgen nach Venedig abgereiſt,“ antwortete Julius.„Ich komme von ihr her und habe Niemand gefunden.
„Sie kommen von ihr her!“ verſetzte bitter die Prinzeſſin,„und da Sie Miemand gefunden haben, ſo be⸗ geben Sie ſich zu mir. In der That, ich bin zu großem Dank dieſer Sängerin und ihrer Abreiſe verpflichtet, die mir Ihren Beſuch einträgt. Sie find wahrhaftig zu gut, dt Sie mir den Ausſchuß Ihrer Schauſpielerinnen geben.


