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beſonders, undankbare Gaſtwirthe, alle Hoffnung Eurer Börſen zerrinnt auf unſern Ferſen. Ihr werdet ausge⸗ hungert durch das Uebermaß an Lebensmitteln ſterben. Und Ihr könnt vor Durſt umkommen, wir werden Euern Wein nicht mehr trinken!“
Hier ſtieß Trichter ſeine Fackel lebhaſt gegen das Pflaſter.
„Ich loͤſche das Leben von Heidelberg mit dem Lichte dieſer Fackel aus.“
Die neunzehn andern Fackelträger machten dieſelbe Geberde und wiederholten:
„Ich löſche das Leben von Heidelberg mit dem Lichte dieſer Fackel aus.“
Es wurde wieder dunkel.
Das Auslöſchen der Fackeln war das Zeichen zum Aufbruch.
Die Menge ſetzte ſich in Marſch und beſand ſich bald auf der Staße nach Neckarſteinach.
Der Sonnenaufgang beleuchtete mit einem erſtaun⸗ ten Strahl dieſen bizarren Haufen. Es war ein Gemenge von Menſchen, von Hunden, von Rappieren, von Pfeifen, von Aerten, von Welbern, von Pferden und von Wagen. Das Geſicht bleich, das Auge ermüdet, die Kleider in
Unordnung, ſchleppten die Studenten ihre koſtbarſten und
nothwendigſten Gegenſtände mit ſich, Kürbisflaſchen mit Branntwein, ein wenig Weißzeug und keine Bücher. Dieſer Abgang hatte zugleich etwas von der Auswan⸗ derung und dem Auszug an ſich.
So geheim man auch die Flucht bewerkſtelligt hatte, ſo hatte man es doch nicht verhindern können, daß ſie von einigen Aufwärtern in den Wirthshäuſern, und von einigen frühzeitigen Gewerbsleuten bemerkt worden war. Am Schweife des Zuges fand ſich auch ſchon eine Reihe von Schubkarren und kleinen Wagen, beladen mit Brod, Fleiſch, Getränken und Mundvorräthen aller Art. Trich⸗ ter, der an der Spitze marſchirte, wandte ſich um, er⸗


