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Einige Piſtolenſchüſſe erwiederten die Salve. Dann, ehe die Wache Zeit gehabt hatte, ihre Flinten wieder zu laden, ſtürmten zwanzig Bohlen mit furchtbarer Anſtrengung gegen das Thor. Das Thor gab nach.
„Muth, Kinder!“ rief Samuel,„noch ein Schlag, und wir ſind innen. Doch wartet.“
Er ließ die Bohle los, ergriff ein Hebeiſen und drückte es unter das Thor. Zehn Studenten thaten daſſelbe, und die Thüre erhob ſich ein wenig.
„Noch einen Stoß!“ rief Samuel.
Der Sturm von zwanzig Balken erſcholl, und die Thüre ſpaltete ſich mit Gekrache.
Eine zweite Salve hagelte auf die Studenten.
Samuel war ſchon im Hofe.
Ein Soldat zielte auf ihn. Er ſtürzte mit einem Pantherſprunge auf ihn zu und ſchlug ihn mit ſeinem Hebeiſen todt zu Boden.
„Das Gewehr bei Fuß!“ herrſchte er der Wache zu.
Doch der Befehl war unnöthig, die Studenten wa⸗ ren hinter ihm eingedrungen, und der Hof hatte ſich ſchon ſo gefüllt, daß es unmöglich geweſen wäre, den Arm zu bewegen, um zu zielen.
Außer dem von Samuel getödteten Soldaten, lagen drei andere mehr oder minder durch die Piſtolenſchüſſe verwundet auf der Erde. Sieben bis acht Studenten hatten Wunden bekommen, doch zum Glück lauter unbe⸗ deutende.
Man entwaffnete den Poſten und lief nach den Ker⸗ kern von Trichter und ſeinen zwei Kameraden, welche bald befreit waren.
Dann warfen die Sieger Thüren und Fenſter ein.
Dann beluſtigten ſie ſich, eine unnöthige Vorſicht, damit, daß ſie das Gefängniß ein wenig zerſtorten.
Während ſie ſich dieſer fröhlichen Uebung hingaben, benachrichtigte man ſie, der academiſche Senat habe ſich
Gott lenkt. J. 16


