Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1851)
Entstehung
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Hinſicht wollte ich mit Dir ſprechen. Wer iſt der bel⸗ lendſte von Deinen Gläubigern?

Sollteſt Du es glauben? es iſt kein Wirth, er⸗ wiederte Trichter.Die Wirthe achten mich, ſchonen mich, ziehen mich an ſich als einen intereſſanten, ſeltenen Trinker, als ein ſchwer zu erreichendes Ideal, das ſie der Bewunderung des Publikums ausſtellen. Meine Wetten löſen ſich für ſie in reichlichen Einnahmen auf; und es entſpringt daraus natürlich um mich her eine Menge kleiner Berauſchungen nach meinem Beiſpiele. Ich mache Schule. Ich bringe in einem Keller Effect hervor; ich ſchmücke den Ort; ich bin ein Lurus! Ein Unternehmer von Bällen wollte mich zu dreißig Gulden wöchentlich an⸗ werben unter der Bedingung, daß er auf ſeinen Anſchlag⸗ zettel ſetzen dürfe:

Trichter wird trinken.

Ich mußte das des Anſtands halber ausſchlagen, doch es ſchmeichelte mir im Grunde. Nein, es ſind nicht die Wirthe, die mich mit Plackereien heimſuchen. Mein grimmigſter Gläubiger iſt Mühldorf.

Der Schneider?

Er ſelbſt. Unter dem Vorwande, daß ich ihm ſeit ſieben Jahren, die er mich kleidet, noch nicht einmal die erſte Rechnung bezahlt habe, läßt mir dieſer Schändliche nicht einen Augenblick mehr Ruhe. Sechs Jahre hin⸗ durch, ſo oft er mir ſeine Note überreichte, beſtellte ich einen Rock hei ihm; doch ſeit einem Jahr hat er ſich völlig geweigert, mich zu kleiden. Nicht hiemit zufrieden,