Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1851)
Entstehung
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können wir nun trinken, ohne daß es uns einen Pfennig koſtet.

Ho! ho! rief Samuel ungläubig.

Das kommt Dir unwahrſcheinlich vor? Höre! Unſer Verfahren iſt mit einem Wort: wir wetten. Da wir alle Wetten gewinnen, ſo iſt es die Gallerie, welche die Koſten bezahlt. Doch dieſe edle Quelle könnte wohl mit der Zeit verſiegen. Ach! wir ſind zu ſtark. Man wagt es nicht mehr, zu halten. Wir ſchüchtern die Leute ein. Wir Unglücklichen! wir ſind ſo weit, daß wir von aller Welt bewundert werden! Ich ſehe daher den un⸗ ſeligen Tag anbrechen, wo es keine Wettende mehr geben wird, die für uns bezahlen, und wie werden wir es dann machen, um zu trinken?

Und er fügte traurig bei:

Es iſt ſo ſehr für mich Bedürfniß, zu trinken!

liebſt alſo den Wein ungemein? ſagte Sa⸗ muel.

Es iſt nicht der Wein, es iſt das Vergeſſen, das darin liegt.

Was willſt Du denn durchaus vergeſſen? Deine Schulden?

Nein, mein Betragen, erwiederte Trichter mit einer abſcheulichen Grimaſſe.Ach! ich bin ein Ruchlo⸗ ſer. Ich habe eine Mutter in Straßburg, und ich hätte arbeiten müſſen, um ſie zu unterſtützen. Statt deſſen bin ich ihr immer zur Laſt gelegen, wie ein Feiger. Wer mußte ſie nach dem Tode meines Vaters erhalten? Ich, nicht wahr? Nun l ich bin ſo ſchändlich geweſen, mir zu ſagen, ich habe einen Oheim, ihren Bruder, einen Lieutenant in der Armee von Napoleon, und er iſt es, der ſeine Schwe⸗ ſter ernährt hat. Und dann iſt mein Oheim vor zwei Jahren getödtet worden. Da hatte ich keinen Vorwand mehr und ſagte zu mir ſelbſt: Auf, Schuft, nun iſt der

Augenblick gekommen! Doch zum Unglück hatte uns mein

Oheim eine kleine Erbſchaft hinterlaſſen, ſo daß ich, ſtatt