Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1851)
Entstehung
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des Granits umher, ſo daß die alte, durch Jahrhunderte entwurzelte und ſich in den Abgrund, in den ſie zu rollen bereit war, tauchende Burg nur durch ein dünnes Epheu⸗ gewinde feſtgehalten zu ſein ſchien.

Ein Schritt mehr war der Tod des Reiters und des Pferdes.

Die Mähne geſträubt, die Nüſtern rauchend, das Maul ſchäumend, bebte auch das Pferd an allen ſeinen Muskeln, zitterte es an allen ſeinen Glledern.

Aber Samuel blieb ruhig oder vielmehr ſteptiſch, wie er immer war, und die Gefahr, die er gelaufen, ſlößte ihm nur eine Betrachtung ein.

Ah! dieſelbe Stimme! fagte er.

In der Stimme, welche gerufen: Halt! hatte Sa⸗ muel die Stimme des Mädchens erkannt, das ihm ſchon das Höllenloch genannt.

Oh! diesmal, rief Samuel,und wäreſt Du, was Du zu ſein ſcheinſt, Here in der dritten Potenz, werde ich Deiner habhaft werden.

Und er ſprengte nach der Seite, von der die Stimme gekommen.

Doch auch diesmal mochte er immerhin ſuchen, der Blitz mochte immerhin leuchten, er fand, er ſah Nie⸗ mand.

Vorwärts! vorwärts, Samuell rief Julius, dem es nun nicht unangenehm war, aus dieſen Ruinen, voll von Aechzen und Geſchrei, voll von Fallen unn Abſtür⸗ zen zu kommen;vorwärts! es iſt ſchon genug Zeit verloren.

Samuel folgte ihm, indem er mit einem Aerger umherſchaute, welchen zu verbergen ihm vie Finſterniß geſtattete.

Sie fanden den Weg wieder und ſetzten ihren Marſch fort; Julius ernſt und ſchweigſam; Samuel lachend und fluchend, wie ein Räuber von Schiller.

Eine Entdeckung gab Julius einige Hoffnung. Als