Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1851)
Entstehung
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er aus der Burg herausritt, bemerkte er einen Pfad, der an einem ziemlich ſanften Abhange gegen den Fluß hin⸗ ablief. Ohne Zweifel führte dieſer benützbare und, wie es ſchien, benützte Pfad zu einem Dorfe, oder wenigſtens zu einer Wohnung.

Doch nach einer halben Stunde hatten ſie noch nichts als den Fluß getroffen, auf deſſen abſchüſſigem Ufer ſie, ſeinem geräuſchvollen Laufe aufwärts folgend, hinritten. Von irgend einem Lager war keine Rede.

Während dieſer ganzen Zeit fiel der Regen mit der⸗ ſelben Heftigkeit. Die Kleider der zwei Gefährten waren durchnäßt, die Pferde von der Anſtrengung erſchöpft. Ju⸗ lius konnte nicht mehr; Samuel ſelbſt ſing an ſeine Heiterkeit zu verlieren.

Beim Satan! rief er,die Sache wird abge⸗ ſchmackt; ſeit zehn Minuten haben wir weder mehr einen Blitz, noch ein Rollen des Donners gehabt. Das ge⸗ ſtaltet ſich zu einem reinen Platzregen. In der That, das iſt ein ſchlechter Spaß des Himmels. Ich wollte eine furchtbare Gemüthsbewegung und nicht eine lächer⸗ liche Langweile. Der Orkan ſpottet meiner ebenfalls; ich fordere ihn heraus, mich zu erſchlagen, er macht mir einen Schnupfen.

Julius antwortete nicht.

Bei meiner Treue! ſagte Samuel,ich habe große Luſt, es mit einer Beſchwörung zu verſuchen.

Und mit lauter, feierlicher Stimme fügte er bei:

Im Namen des Höllenlochs, aus dem wir Dich haben herauskommen ſehen! im Namen des Bocks, Deines be⸗ ſten Freundes! im Namen der Raben, der Fledermäuſe und der Nachteulen, die wir ſeit dem beſeligenden Zu⸗ ſammentreffen mit Dir im Ueberfluß auf dem Wege ge⸗ funden haben! hübſche Herxe, die Du ſchon zweimal mit

mir geſprochen, ich beſchwöre Dich! Im Namen des Hoͤllenlochs, des Bocks, der Raben, der Fledermäuſe und

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