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— Eiſiges dem Körper der ſchönen Tiſchgenoſſin entfloß.
In demſelben Maße, in welchem er trank, belebte ſich, wenigſtens in ſeinen Augen, Arſene; nur, wenn Arſene ihrerſeits ein Glas leerte, rollten ein vaar ro⸗ ſenfarbene Tropfen vom unteren Theil des Sammet⸗ halsbandes auf die Bruſt der Tänzerin. Hoffmann ſchaute, ohne zu begreifen; dann, da er etwas Furcht⸗ bares, Geheimnißvolles hierunter fühlte, bekämpfte er ſeine inneren Schauer dadurch, daß er die Toaſts ver⸗ vielfältigte, welche er auf die ſchönen Augen, den ſchönen Mund, auf die ſchönen Hände der Tänzerin ausbrachte.
Sie that ihm Beſcheid, trank ſo viel als Hoffmann, und ſchien ſich nicht vom Wein, den ſie trank, ſondern von dem, welchen Hoffmann trank, zu beleben.
Plötzlich rollte ein Brand aus dem Feuer.
Hoffmann folgte mit den Augen der Richtung des Brandes, welcher erſt, als er an den nackten Fuß von Arſene traf, anhielt.
Arſene hatte, ohne Zweifel, um ſich zu erwärmen, ihre Strümpfe und ihre Schuhe ausgezogen; ihr mar⸗ motweißer kleiner Fuß ruhte auf dem Marmor des Herdes, der ſo weiß als der Fuß und mit dieſem nur Eines zu bilden ſchien.
Hoffmann ſtieß einen Schrei aus.
„Arſene!“ rief er,„nehmen Sie ſich in Acht!“
„Wovor?“ fragte die Tänzerin.
„Dieſer Brand. dieſer Brand, der Ihren Fuß berührt.“
Und er bedeckte in der That zur Hälfte den Fuß von Arſene.
„Schaffen Sie ihn weg,“ ſagte ſie ruhig.
Hoffmann bückte ſich, hob den Brand auf und be⸗ merkte zu ſeinem Schrecken, daß nicht der Brand den Fuß des Mädchens verſengt, ſondern daß der Fuß des Mädchens den Brand ausgelöſcht hatte.
„Trinken wir,“ ſagte er.


