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matten Strahlen, womit ſich der fahle Reflex der in ei⸗ nem kupfernen Schüſſelchen liegenden Goldſtücke verband, und umgeben von einem feinen Gitterwerk von Eiſen⸗ draht, woran grüne ſeidene Vorhängchen und ein Thür⸗ chen in der Höhe der Tafel, welches Thürchen nur der Hand Durchgang geſtattete.
Nie hatte Hoffmann das Gold ſo ſehr bewundert.
Er riß ſeine Augen ganz erſtaunt auf, als ob er in einen Sonnenſtrahl eingetreten wäre, und er hatte doch beim Spiel mehr Gold geſehen, als er hier ſah; aber es war, philoſophiſch geſprochen, nicht daſſelbe Gold. Zwiſchen dem geräuſchvollen, raſchen, bewegten Gold von 113 und dem ruhigen, ernſten, ſtummen Gold des Wechslers fand der Unterſchied ſtatt, welcher zwi⸗ ſchen den hohlen, geiſtloſen Schwätzern und den Den⸗ kern voll Meditation beſteht. Man kann nichts Gutes mit dem Gold der Roulette oder der Karten machen; es gehört nicht demjenigen, welcher es beſitzt, ſondern derjenige, welchen es beſitzt, gehört ihm. Aus einer verdorbenen Quelle kommend, muß es zu einem unrei⸗ nen Ziele wandern. Es hat das Leben in ſich, aber das ſchlechte Leben, und es beeilt ſich, zu gehen, wie es ge⸗ kommen iſt. Es räth nur das Laſter und thut das Gute, wenn es daſſelbe thut, unwillkührlich; es gibt Wünſche ein, welche zehnmal, zwanzigmal größer ſind, als das, was es werth iſt, und wenn man es einmal beſitzt, ſcheint es an Werth abzunehmen; kurz, das Gold des Spiels, mag man es gewinnen oder darnach begehren, mag man es verlieren oder anhäufen, hat immer nur einen eingebildeten Werth. Bald repräſentirt eink Handvoll Gold nichts, bald ſchließt ein einziges Stück das Leben eines Menſchen in ſich, während das com⸗ mercielle Gold, das Gold des Wechslers, das Gold wie das, welches Hoffmann bei ſeinem Landsmann holen wollte, wirklich den Preis werth iſt, den es auf ſeiner Oberfläche trägt; es kommt aus ſeinem kupfer⸗ nen Neſte nur gegen einen gleichen Werth oder gegen
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